Die Audi-Fahrer peilen die Titelverteidigung an
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ADAC GT Masters: Van der Linde und Niederhauser streben erfolgreiche Titelverteidigung an

Mit einem vollen Starterfeld mit 33 Sportwagen von sieben Herstellern geht das ADAC GT Masters am Wochenende auf dem Lausitzring in die 14. Saison.

Lausitzring (SID) - Mit einem vollen Starterfeld mit 33 Sportwagen von sieben Herstellern geht das ADAC GT Masters am Wochenende auf dem Lausitzring in die 14. Saison. Dabei streben die beiden Audi-Werksfahrer Kelvin van der Linde (Südafrika) und Patric Niederhauser (Schweiz) die erfolgreiche Titelverteidigung an, was zuvor noch keinem Meister gelungen ist. Einfach wird dies nicht, denn "in diesem Jahr ist das Niveau gefühlt sogar noch höher als in den Jahren zuvor", sagte Niederhauser vor dem ersten Rennen am Samstag (13.05 Uhr/Sport1).

Insgesamt 14 Rennen in Deutschland, Österreich und den Niederlanden stehen auf dem Programm. Ursprünglich hätte der Auftakt im April in Oschersleben steigen sollen, aufgrund der Coronakrise wurde er jedoch verschoben und ein neuer Kalender entworfen. In der Lausitz sind Zuschauer nicht zugelassen, bei den weiteren Stationen im Laufe der Saison könnte sich das noch ändern.

Im ADAC GT Masters sind Audi, Bentley, BMW, Corvette, Lamborghini, Mercedes und Porsche vertreten. Zwei Fahrer teilen sich das Cockpit eines Wagens, während der Rennen kommt es in einem vorbestimmten Zeitfenster zum Fahrerwechsel. Am Sonntag (13.05 Uhr/Sport1) steht das zweite Rennen auf dem Programm.

Van der Linde und Niederhauser gelten in dieser Saison als Favoriten, die ehemaligen DTM-Starter Maximilian Götz (Uffenheim), Joel Eriksson (Schweden), Maro Engel (München) rechnen sich ebenfalls Chancen aus. Insgesamt sind sechs Ex-Meister am Start.

Im Rahmenprogramm des ADAC GT Masters starten zudem die Formel-Nachwuchsserie ADAC Formel 4 und die Tourenwagenserie ADAC TCR Germany in die Saison. Bei der nächsten Station auf dem Nürburgring (14. bis 16. August) steigt auch die ADAC GT4 Germany ein.

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