Alle Jahre wieder: Kleinkrafträder, E-Scooter und S-Pedelecs brauchen ab 1. März ein neues Versicherungskennzeichen
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Ab 1.März brauchen Moped, E-Scooter und S-Pedelecs neues Versicherungskennzeichen

Versicherungskennzeichen für E-Fahrzeuge:  Mittlerweile sind E-Scooter auf unseren Strassen ein vertrauter Anblick. Aber auch sie brauchen jedes Jahr eine neue Versicherungsplakette. Die Kfz-Haftpflichtversicherung ist ab 17 EUR und die Teilkasko-Versicherung mit 150 EUR Selbstbeteiligung ab 16 EUR zu haben. S-Pedelecs müssen ebenfalls ein Versicherungskennzeichen tragen: Bei diesen schnellen Pedelecs wird die Motorunterstützung erst bei 45 Stundenkilometern abgeschaltet und die Motorleistung liegt bei 500 Watt. In diesem Segment bieten Versicherungen eine Kfz-Haftpflichtversicherung ab 25 EUR und eine Teilkasko-Versicherung mit 150 EUR Selbstbeteiligung bei Totalentwendung ab 37 EUR an (HUK-Coburg).

Versicherungsjahr für Kleinkrafträder, S-Pedelecs und E-Scooter beginnt am 1. März - Versicherungsschutz nur mit gültigem grünen Kennzeichen

Grün ist die Farbe des Jahres 2022: Ab 1. März 2022 müssen alle Kleinkrafträder statt einem blauen ein grünes Versicherungskennzeichen tragen. Zu den Fahrzeugen, die ein Versicherungskennzeichen führen müssen, gehören zum Beispiel Mofas, Mopeds oder Roller, Leichtmofas, Segways oder leichte Quads. Letztgenannte dürfen nicht mehr als 50 Kubikzentimeter Hubraum haben und nicht schneller als 45 Kilometer pro Stunde fahren.

Ein korrektes Kennzeichen ist wichtig. Ohne dieses erlischt der Versicherungsschutz und man macht sich strafbar. Wer sein Kleinkraftrad erst aus der Garage holt, wenn es warm und sonnig ist, kann das Versicherungskennzeichen aber auch später kaufen. Die Prämienhöhe richtet sich nach dem tatsächlichen Nutzungszeitraum. Wer ab Mai fährt, zahlt also nicht für zwölf sondern für zehn Monate, also bis zum Ende des laufenden Verkehrsjahrs. Kaufen lassen sich die Kennzeichen direkt bei der Versicherung: sowohl online oder vor Ort.

Die kleinen Verwandten der Motorräder sind nicht nur oft in Unfälle verwickelt, sie werden auch häufig gestohlen. Beides zeigt: Umfassender Versicherungsschutz ist nötig. Dies gilt besonders für Personenschäden. Wird beispielsweise ein gut verdienender, junger Familienvater bei einem Verkehrsunfall durch die Schuld eines Rollerfahrers schwer verletzt und behält bleibende Schäden, sind Entschädigungen in Millionenhöhe durchaus realistisch. Deshalb empfiehlt die HUK-COBURG grundsätzlich eine Kfz-Haftpflichtversicherung mit 100 Millionen EUR Versicherungssumme für Personen-, Sach- und Vermögensschäden. Die bietet sie im Bereich der Kleinkrafträder ab 34 EUR und die Teilkasko-Versicherung mit 150 EUR Selbstbeteiligung ab 25 EUR an.

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