Die gelben Jets des ADAC Ambulanz-Service sind seit 50 Jahren weltweit für ADAC Mitglieder und Versicherte im Einsatz
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50 Jahre ADAC Ambulanz-Service: 1500 Krankentransporte auf dem Luftweg

(ADAC Post-Covid-Sommerbilanz 2023)  Mit 22.163 Hilfeleistungen in den vier Sommermonaten Juni bis September 2023  liegt die Zahl trotz des wiederaufkommenden regulären Reisevolumens knapp 9 Prozent unter der Zahl der Vorjahresmonate. Immerhin 438 Mal waren in diesen 122 Tagen die ADAC Ambulanzjets unterwegs um erkrankte Mitglieder und Versicherte aus dem Ausland nach Deutschland zurückzuholen. Über 1000 Krankentransporte mit Linienflügen mussten zusätzlich organisiert werden, 2145 Mal fand die Verlegung per Krankenwagen statt. In 751 Fällen organisierte der ADAC Ambulanz-Service für die Versicherten die Fahrzeugrückführung bei Fahrerausfall zum Heimatort.

Die ADAC Sommerbilanz 2023:  Über 22.000 Hilfeleistungen im Sommer 2023 


Die Bergung und Rückholung dieser Hilfeleistungen wurden allesamt nicht durch gesetzliche Krankenkassen abgedeckt. Ein Hinweis darauf, dass man sich gegen Unfall und Krankheit auch im Winterurlaub absichern sollte.

Seit dem Jahr 1973 erbringt der ADAC Ambulanz-Service Hilfeleistungen und führt Krankenrücktransporte weltweit teils mit eigenen Ambulanzjets durch. Das Jahr 2023 ist als Reisejahr wieder weitgehend unbeeinträchtigt von den Einflüssen Covid-bedingter Einschränkungen. Die Sommerbilanz weist die Rückkehr zur Normalität im Aufkommen von Hilfseinsätzen aus, wenngleich mit erheblichen organisatorischen Erschwernissen vor allem in Bezug auf die Anschlussbehandlung.

Die größte Herausforderung stellt mittlerweile die ärztliche Weiterversorgung nach einem Krankenrücktransport dar. Der ADAC Ambulanz-Service organisiert im Normalfall eine Verlegung von Bett zu Bett, also vom Krankenhausbett im Ausland zum Krankenhausbett möglichst nahe dem Wohnort in einer geeigneten Klinik. ADAC Ärztinnen und Ärzte nehmen die Suche nach einem freien Krankenhausbett auf, doch vor allem ein Bett auf einer Intensivstation ist in einem deutschen Krankenhaus derzeit nur sehr schwer zu bekommen.

Auslandskrankenschutz auch für Winterurlaub und -ausflug


Wer sich in den kommenden Wochen auf den Weg in die Ski- und Urlaubsgebiete im Ausland macht, sollte an den Abschluss einer Auslandskrankenversicherung denken. Sie schützt nicht nur ganzjährig bei Auslandsreisen, sondern auch beim kurzen Ausflug über die Grenze, und sei es nur für einen Tag zum Skifahren. Denn auch dann sind Arzt- und Transportkosten meist nicht über die gesetzliche Krankenkasse abgesichert.

So führte der ADAC Ambulanz-Service im vergangenen Winter (Januar bis März 2023) allein für Reisende in Österreich 2647 Hilfseinsätze durch - 15 Prozent mehr als im Vorjahr - viele davon nach einem Unfall beim Wintersport oder auf eis- und schneeglatten Wegen.

Ärztliche Behandlungen im Ausland können teuer werden

Die Auslandskrankenversicherung deckt weltweit notwendige Behandlungskosten und eine medizinisch vertretbare Rückholung von Patienten nach Deutschland ab. So wird ein Krankenrücktransport auch in der Wintersaison häufig durchgeführt.

Außerdem tritt die Versicherung ein, wenn Wintersportler nach einem Ski- oder Rodelunfall beispielsweise im Gelände oder auf der Skipiste geborgen werden müssen.

Den ADAC Auslandskrankenschutz gibt es ab 16,40 Euro/Jahr. Alle Tarife sind ohne Selbstbeteiligung und beinhalten u.a. die Behandlung als Privatpatient, das Rooming-in einer Begleitperson im Krankenhauszimmer, einen medizinisch vertretbaren Krankenrücktransport, die Organisation von Hilfsleistungen sowie eine rasche Kostenerstattung bei ambulanter Behandlung. Bergungskosten sind bis zu einer Höhe von 10.000 Euro abgesichert.

Der ADAC Auslandskrankenschutz kann persönlich in allen ADAC Geschäftsstellen, beim ADAC online sowie telefonisch unter 089 55 89 5 75 70 (Montag bis Samstag, 8 bis 20 Uhr) beantragt werden und bietet die Möglichkeit einer sofortigen Deckung nach Abschluss.


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