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Mercedes-AMG GT3 #88, Mercedes-AMG Team AKKODIS ASP
© Daimler | Zoom

Mercedes-AMG mit Pole-Position bei den TotalEnergies 24 Hours of Spa

Nach intensiven Trainings- und Qualifying-Sessions sind alle 14 Mercedes-AMG GT3 bestens vorbereitet für das Saisonhighlight der GT World Challenge (GTWC) und der Intercontinental GT Challenge (IGTC). Die Ausgangslage für Mercedes-AMG ist sehr gut: Alle vier Mercedes-AMG GT3, die für die IGTC-Herstellerwertung punkteberechtigt sind, starten aus den ersten fünf Reihen. In der #88 des Mercedes-AMG Team AKKODIS ASP wird Raffaele Marciello (SUI) das Feld anführen. Der AMG Fahrer war im gestrigen Super-Pole-Shootout die zweitschnellste Zeit gefahren, rückte jedoch heute aufgrund einer Strafe für den Bestzeithalter vor. Marciello und Mercedes-AMG stellen damit einen neuen Rekord auf: Die dritte Pole-Position in Folge für den Schweizer und bereits die vierte für Mercedes-AMG. Neben der Gesamtwertung sind die Fahrzeuge aus Affalterbach auch in den Klassen vorne zu finden: Im Silver- und Bronze-Cup stehen Mercedes-AMG GT3 jeweils auf P1, im Gold-Cup auf dem zweiten Platz. Das Pro-Am-Fahrzeug von SunEnergy1 Racing by SPS muss nach einem Motortausch hinter dem Feld starten. Die Fans dürfen sich auf ein packendes Rennen und ein attraktives Rahmenprogramm freuen: Schon in den letzten beiden Tagen war die Ausstellungsfläche von AMG dabei ein Publikumsmagnet – vor allem bei der großen Autogrammstunde der AMG Piloten. Kurz vor dem Rennstart heute um 16:45 Uhr richten sich die Blicke der Fahrer auf die anstehenden Aufgaben und die Besonderheiten der legendären, 7 Kilometer langen Strecke in den Ardennen. Das sind die designierten Startplätze und Startfahrer der Mercedes-AMG GT3:

TotalEnergies 24 Stunden Spa

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  • P1, Raffaele Marciello, Mercedes-AMG Team AKKODIS ASP #88
  • P3, Luca Stolz, Mercedes-AMG Team GetSpeed #2
  • P8, Fabian Schiller, Al Manar Racing by HRT #777
  • P9, Maximilian Buhk, Mercedes-AMG Team GruppeM #55
  • P23, Tommaso Mosca, AKKODIS ASP Team #87
  • P25, Jannes Fittje, Haupt Racing Team #4
  • P29, Lucas Auer, Winward Racing #57
  • P36, Ezequiel Perez Companc, Madpanda Motorsport #90
  • P39, Arjun Maini, Haupt Racing Team #5
  • P49, Loris Spinelli, SKY – Tempesta Racing #93
  • P58, Tim Müller, SPS automotive performance #20
  • P60, Patrick Assenheimer, GetSpeed #44
  • P62, Sébastien Baud, GetSpeed #3
  • P66, Kenny Habul, SunEnergy1 Racing by SPS #75
Raffaele Marciello, Mercedes-AMG Team AKKODIS ASP #88: „Die nachträgliche Pole freut mich. Für das Rennen ist das aber nicht so entscheidend. Das Wichtigste ist es, heil ins Ziel zu kommen. Die besten Überholmöglichkeiten gibt es in den Sektoren zwei und drei. Wegen der hohen Geschwindigkeit und der Herausforderung für die Fahrer ist Pouhon mein absoluter Lieblingsabschnitt auf der Strecke.“

Alle 14 Mercedes-AMG GT3 bestens vorbereitet für das Saisonhighlight 24h Spa
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Luca Stolz, Mercedes-AMG Team GetSpeed #2: „Wir starten jetzt von P3. Es ist entspannter auf der Innenseite zu stehen. Aber erstmal gilt es, einen sauberen Start zu fahren und einen guten Rhythmus zu finden. Kurve 1 und die Bus-Stop-Schikane sind für mich die besten Punkte zum Überholen, denn der Rest ist wegen der Track Limits sehr schwer zu fahren. Speziell in der Nacht ist es schwierig, die langsameren Autos sicher und ohne Fehler zu überrunden.“
 
Fabian Schiller, Al Manar Racing by HRT #777: „In diesem Jahr sind die Kiesbetten an den Kurvenausgängen eine große Herausforderung. Da darf man keine Fehler machen. Es wird sicherlich viele Safety-Car-Phasen geben. Dann kommt es auf die richtige Strategie an, um diese Phasen optimal auszunutzen. Die Stärke unseres Autos liegt klar in den Kurven, wo es viel Reifenabrieb gibt. Ich fahre deshalb am liebsten den kurvigen Mittelsektor der Strecke – dort ist unser Mercedes-AMG GT3 besonders stark.“
 
Tommaso Mosca, AKKODIS ASP Team #87: „Wir müssen das Rennen ruhig angehen, denn 24 Stunden sind eine lange Zeit und es wird sicher ein sehr intensives Rennen werden. Eine besondere Herausforderung hier in Spa sind die Track Limits. Der Grat zwischen einer schnellen Linie und einem Fehler ist sehr schmal.“
 
Ezequiel Perez Companc, Madpanda Motorsport #90: „Die größte Herausforderung wird es sein, jegliches Risiko zu vermeiden, immer konzentriert zu bleiben und keine Strafen zu riskieren. Meine Lieblingspassage der Strecke ist die Auffahrt zu Eau Rouge und Raidillon. Aber auch vom höchsten Punkt der Strecke bergab zu fahren, ist immer ein Highlight.“
 
Arjun Maini, Haupt Racing Team #5: „Eau Rouge ist beim Start nicht einfach. Es ist unglaublich eng und alle Fahrer werden hier sofort angreifen. Ich fahre am liebsten Les Combes nach der langen Geraden und die Anfahrt zur Bus-Stop-Schikane. Ich bin gespannt, wie es mit den Track Limits gehandhabt wird. Ich gehe davon aus, dass es viele Strafen geben wird.“
 
Tim Müller, SPS automotive performance #20: „Beim Start kommt es besonders darauf an, gut durch die erste Kurve zu kommen. Links außen besteht durch den neuen Schotter keine Möglichkeit mehr, in diese Richtung auszuweichen. Um Plätze gutzumachen, ist die Kemmel immer eine sehr gute Passage. Es kommt darauf an, ohne Schäden durchzufahren, fokussiert zu bleiben und keine unnötigen Unterbrechungen zu haben. Meine persönliche Lieblingsstelle ist kurz vor Blanchimont – da ist es sehr technisch und geht dann in einen Highspeed-Teil über.“
 
Patrick Assenheimer, GetSpeed #44: „Leider hatten wir etwas Pech im Qualifying und stehen daher relativ weit hinten. Ich hoffe, dass ich schon im ersten Stint einige Plätze aufholen kann. Dabei gilt es, keine Fehler zu machen und Kontakte mit anderen Autos zu vermeiden. Das Gefühl, nach der Eau Rouge über die Kuppe zu kommen ist für mich jedes Mal wieder atemberaubend. Durch die Streckenführung rechts bergan muss man eine sehr saubere Linie fahren, um hier mit maximalem Speed durchzufahren.“
 
Kenny Habul, SunEnergy1 Racing by SPS #75: „Es ist schwierig aus der Boxengasse zu starten, die leicht abschüssig ist. Man muss auf der Bremse stehen und auf grünes Licht warten. Trotzdem gehen wir mit einem guten Gefühl in das Rennen. Es waren schwierige Tage mit dem Tausch des Motors und der Feinabstimmung des Handlings. Jetzt stimmt aber die Balance. Auf der Strecke freue ich mich immer auf das Ende der Kemmel-Geraden, eine Stelle an der man gut überholen kann.“

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