Leo Pichler steht auf P1 der Meisterschaft des GT4 Kader
© Alex Trienitz | Zoom

Leo Pichler führt GT4 Kader-Meisterschaft an

Drei Rennwochenenden (Hockenheim, Lausitzring, Nürburgring) liegen hinter den Piloten des GT4 Kader. Mit Oschersleben wird, vom 28. bis 30. Juli 2023, die zweite Halbzeit eingeläutet. Für die zwei Mädels und 23 Jungs steht noch einiges auf dem Programm. Am Ende der Meisterschaft erhält der Meister, Vizemeister, beste 16- bis 23-Jährige und ein Wildcard-Pilot des GT Sprint einen kostenfreien GT3-Test. Eine Jury wählt unter diesem Quartett schließlich einen Piloten aus, der zwei Jahre ein GT3-Cockpit im GTC Race erhält.

Vor dem ADAC Racing Weekend in der Magdeburger Börde steht der Österreicher Leo Pichler (21 Jahre) vom Team razoon – more than racing mit 28,34 Punkten an der Tabellenspitze. „Ich bin überglücklich, dass das Nürburgring-Wochenende perfekt gelaufen ist“, so Leo Pichler: „Danke an das gesamte Team! Jetzt sind wir unserem Ziel, dem GT3-Förderprogramm, wieder ein Stück näher!“
 
Auf Platz zwei folgt der 30-jährige Tim Neuser (Schnitzelalm Racing), der sich mit guten Ergebnissen im Mercedes-AMG GT4 nach vorne fuhr und nun 27.00 Punkte auf seinem Konto hat. 
 
Knapp dahinter folgt aber mit 26,34 Punkten schon sein Teamkollege Jay Mo Härtling. Der 20-Jährige hat in den verbleibenden zwei Renwochenenden in Oschersleben und auf dem Nürburgring (13. bis 15. Oktober 2023) noch alle Chancen auf eine Top-Platzierung in der Meisterschaft.
 
Schnitzelalm Racing-Teamchef Thomas Angerer freute sich über das gute Abschneiden: „Bei schwierigen wechselhaften Wetterbedingungen konnten wir den nächsten Entwicklungsschritt erfolgreich vollziehen, was mich persönlich sehr freut.“
 
Hinter dem Trio lauern gleich mehrere Piloten auf Schlagdistanz. Allen voran der 22-Jährige Yves Volte (Toyota GR Supra GT4 – Teichmann Racing) mit 25,00 Punkten. Der hat jedoch Herolind Nuredini (16 Jahre) mit 24,34 Punkten im Porsche von Allied-Racing im Nacken sitzen. Nur 0,01 Punkte liegt Anton Abée (Mercedes – up2race) mit 24,33 Punkte hinter Nuredini.
 
Dominique Schaak und Kenneth Heyer, die sich um den GT4 Kader kümmern und den Mädels und Jungs mit Rat und Tat zur Seite stehen, freuen sich: „Es macht Spaß mit dem Team zu arbeiten. Das Feld ist stark und wir sehen da viele positive Entwicklungen.“
 
GT4 Kader (nach Rennwochenende 3)
1. Leo Pichler (Porsche – razoon more than racing), 28,34 Punkte
2. Tim Neuser (Mercedes – Schnitzelalm Racing), 27,00 Punkte
3. Jay Mo Härtling (Mercedes – Schnitzelalm Racing), 26,34 Punkte
4. Yves Volte (Toyota - Teichmann Racing), 25,00 Punkte
5. Herolind Nuredini (Porsche – Allied-Racing), 24,34 Punkte
6. Anton Abée (Mercedes – up2race), 24,33 Punkte
7. Egor Litvinenko (Porsche – Allied-Racing), 21,00 Punkte
8. Roland Froese (Toyota - Teichmann Racing), 19,67 Punkte
9. Marc Bartels (Porsche – Car Collection Motorsport), 19,66 Punkte
10. Joel Mesch (Mercedes – Schnitzelalm Racing), 19,00 Punkte
11. Philipp Walsdorf (Toyota - Teichmann Racing), 18,33 Punkte
12. Fabio Rauer (Mercedes – CV Performance), 14,99 Punkte
13. Ivan Peklin (Audi – Seyffarth Motorsport), 12,00 Punkte
14. Alon Gabbay (Porsche – Schütz Motorsport), 10,34 Punkte
15. Philip Wiskirchen (BMW – Glatzel Racing), 6,66 Punkte
16. Felix von der Laden (Toyota - Teichmann Racing), 6,33 Punkte
16. Enrico Förderer (Mercedes – Schnitzelalm Racing), 6,33 Punkte
18. Tom Spitzenberger (Audi – Seyffarth Motorsport), 5,33 Punkte
19. Ferdinand Winter (Mercedes – CV Performance), 5,00 Punkte
20. Henry Schwalbach (Porsche - W&S Motorsport), 4,00 Punkte
21. Veeti Rajala (Mercedes – CV Performance), 2,67 Punkte
22. Daniel Drexel (KTM – razoon more than racing), 2,00 Punkte
23. Vivien Schöllhorn (Audi – C4-Racing) 1,67 Punkte
23. Rick Bouthoorn (KTM – razoon more than racing), 1,67 Punkte
25. Sally Erdmann (Audi – Seyffarth Motorsport), 0,00 Punkte

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