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Bei der 73. Auflage des Langstreckenklassikers ging es für Christian vor allem darum, wichtige Punkte für den Kampf um den Titel im Endurance Cup der GT World Challenge Europe einzufahren.
© Christian Engelhart Motorsports & Engineering | Zoom

Christian Engelhart mit wichtigen Punkten bei den 24h von Spa

Es war das Highlight-Rennen des Jahres im Kalender von Christian Engelhart: Die 24 Stunden von Spa Francorchamps. Der Starnberger Porsche-Pilot ging gemeinsam mit seinem Team Dinamic Motorsport an den Start des legendären Rennens in den Ardennen - und mit ihm insgesamt 58 GT3- Rennfahrzeugen.
 

24-Stunden-Rennen Spa-Francorchamps 2021

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Bei der 73. Auflage des Langstreckenklassikers ging es für Christian vor allem darum, wichtige Punkte für den Kampf um den Titel im Endurance Cup der GT World Challenge Europe einzufahren.

Für die Vorbereitungen waren intensive Arbeiten am Einsatzwagen notwendig und entgegen des Ursprungsplans dauerten diese bis zu Beginn des Rennwochenendes. "Diese Jahr waren die Vorbereitungen sehr schwierig und aufwendig für uns, da unser Auto beim letzten Rennen in Misano so stark beschädigt wurde. Wir mussten es komplett neu aufbauen und die hatten dafür in den Trainingssitzungen alle Hände voll zu tun, um das "Feintuning" für dieses großartige Rennen auf den Punkt zu bringen. Mit einem vierten Platz im freien Training sah es auch sehr gut für uns aus. Leider konnten wir dieses Ergebnis im Qualifying nicht wiederholen und platzierten uns auf Startplatz 23 und damit mitten im Getümmel der 58 Starter!“

Die starke Performance konnte Christian mit seinen Teamkollegen auf der Strecke dann im Rennen unter Beweis stellen, auch wenn das Dinamic Motorsport-Trio zunächst durch eine Drive Through Penalty ausgebremst wurde. Im Anschluss daran fuhren alle drei Fahrer ein starkes Rennen und das Team traf die richtigen Strategieentscheidungen.
 
Bei der Punktevergabe zur Rennhalbzeit hatte sich das Trio bereits auf Position sechs nach vorn gearbeitet und war damit bester Porsche zum Zeitpunkt der 12 Stunden Wertung. Als Lohn konnte sich die Mannschaft vier wichtige Punkte für die Gesamtwertung holen.

Einen bitteren Rückschlag gab es dann in der zweiten Rennhälfte, als ein technischer Defekt im Bereich der Elektronik das Fahrzeug nach 341 Runden stoppte und das Rennen vorzeitig beendete. Das nächste Rennen nach der Sommerpause findet voraussichtlich am Nürburgring statt, wo Christian im vergangenen Jahr mit Dinamic Motorsport das 6-Stunden-Rennen gewinnen konnte. Genau daran möchte er gemeinsam mit seinem Team anknüpfen.
 

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