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Nach dem WEC Aus reduziert BMW das IMSA Programm
© Speedpictures | Zoom

BMW nur noch bei vier IMSA-Rennen in Amerika am Start

Nachdem die Münchner ihr Engagement in der Langstrecken-WM nach dem 24 Stunden Rennen in Le Mans 2019 beendet hatten, steht nun auch ein reduziertes Programm in der amerikanischen IMSA-Sportwagen-Meisterschaft auf der Agenda von BMW. Neben dem 24 Stunden Rennen in Daytona am 30./31. Januar wird das BMW Team RLL dann nur noch in Sebring, Watkins Glen und Road Atlanta mit zwei BMW M8 GTE dabei sein.  Gefahren werden die beiden Autos von John Edwards, Jesse Krohn und Augusto Farfus (Startnummer 24) sowie Bruno Spengler, Connor de Phillippi und Philipp Eng (Startnummer 25).  Für die 24 Stunden von Daytona allerdings werden die beiden von RLL eingesetzten M8 GTE um einen vierten Fahrer ergänzt. Marco Wittmann fährt mit Edwards/Krohn/Farfus. Timo Glock fährt mit Spengler/de Phillippi/Eng. Bei den 24 Stunden von Daytona gelang BMW in den vergangenen beiden Jahren jeweils der Klassensieg. 2019 setzten sich Farfus/de Phillippi/Eng zusammen mit IndyCar-Pilot Colton Herta durch. 2020 waren es Edwards/Farfus/Krohn zusammen mit Supercars-Pilot Chaz Mostert, die den GTLM-Sieg einfuhren. In diesem Jahr nun kommt der vierte Fahrer jeweils aus der DTM.

Hier ein paar Stimmen der DTM-Fahrer:

Marco Wittmann: „Es ist sehr schön, dass das neue Jahr direkt mit einem Highlight beginnt. Es wird für mich das erste Rennen der Saison und gleichzeitig die Premiere im BMW M8 GTE sein. Die 24 Stunden von Daytona bin ich 2016 schon einmal für Turner Motorsport im BMW M6 GT3 gefahren. Natürlich wird das Rennen aufgrund der Pandemie unter besonderen Vorzeichen stattfinden, aber die entsprechenden Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen haben sich ja 2020 bereits in der DTM oder auch bei den 24 Stunden auf dem Nürburgring bewährt. Ich freue mich auf jeden Fall, dass es losgeht.“ 
 
Philipp Eng: „Ich freue mich sehr darauf, mit dem BMW Team RLL und sehr guten Teamkollegen die vier IMSA-Langstreckenrennen zu fahren. Ich hoffe, dass wir die Daytona-Siege aus den vergangenen beiden Jahren wiederholen können und dass ich die Chance bekomme, um den Endurance-Titel zu kämpfen. 2019 habe ich nach Sebring die Fahrerwertung angeführt, danach waren jedoch keine IMSA-Renneinsätze mehr für mich geplant. Daher freue ich mich umso mehr auf diese Saison.“ 
 
Timo Glock: „Ich bin wirklich sehr gespannt, was mich in Daytona erwartet, denn sowohl die Strecke als auch der BMW M8 GTE sind absolutes Neuland für mich. Ich werde die Testfahrten vor dem Rennwochenende intensiv nutzen, um mich an alles zu gewöhnen. Besonders freue mich auf das ganz besondere Erlebnis bei einem 24-Stunden-Rennen, das ich zuletzt 2015 bei meinem gemeinsamen Einsatz mit Alex Zanardi und Bruno Spengler in Spa-Francorchamps genießen durfte. Ich habe starke Teamkollegen und hoffe auf ein gutes Ergebnis. Dass der BMW M8 GTE und das BMW Team RLL das Potenzial dazu haben, konnten sie in den vergangenen Jahren beweisen.“ 

Horst Bernhardt / BMW