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Porsche 911 RSR (912), Porsche GT Team: Earl Bamber (NZ), Mathieu Jaminet (F), Laurens Vanthoor (B)
© Porsche | Zoom

24h Daytona: Beide Porsche 911 RSR behaupten sich in der Nacht an der Spitze

Beim 24-Stunden-Rennen in Daytona haben die beiden Porsche 911 RSR in der Nacht eine fehlerlose Vorstellung geboten und ihre Position an der Spitze weiter gefestigt. Bei kühlen Temperaturen traf das Porsche GT Team stets die richtige Reifenwahl. Die sechs Werksfahrer konnten so das Leistungsvermögen des rund 515 PS starken GT-Renners der Generation 2019, der auf dem Hochleistungs-Straßensportwagen 911 GT3 RS basiert, voll ausnutzen.

Von Rennbeginn an lagen die Porsche 911 RSR immer wieder in Führung und bestimmten das Tempo in der GTLM-Klasse. Bis in die frühen Morgenstunden wechselten sich die Fahrzeuge mit der Startnummer 912, in dem sich Laurens Vanthoor (Belgien), Earl Bamber (Neuseeland) und Mathieu Jaminet (Frankreich) das Cockpit teilen und das Schwesterauto (#911) mit dem Fahrer-Trio Frédéric Makowiecki (Frankreich), Nick Tandy (Großbritannien) und Matt Campbell (Australien) an der Spitze ab. Da beide Porsche 911 RSR anders als viele ihrer Konkurrenten bereits die Bremsen gewechselt haben, sind rund fünf Stunden vor Rennende die Aussichten sehr gut, den ersten Porsche-Sieg seit 2014 in Daytona einzufahren.
 
Porsche 911 RSR (912), Porsche GT Team: Earl Bamber (NZ), Mathieu Jaminet (F), Laurens Vanthoor (B)
© Porsche
In der GTD-Klasse konnte das Porsche Kundenteam von Wright Motorsports mit den US-Amerikanern Patrick Long, Ryan Hardwick, Anthony Imperato und Klaus Bachler (Österreich) in der Nacht viele Plätze gut machen und liegt im GT-Renner mit der Nummer 16 in Schlagdistanz zur Spitze. Der Porsche 911 GT3 R von Black Swan Racing (#54) fiel nach einer Durchfahrtsstrafe zurück, ist aber wieder auf dem Weg nach vorn. Pech hatte das Team von Pfaff Motorsports. Als Pole-Setter ins Rennen gegangen, dominierten Patrick Pilet (Frankreich), Dennis Olsen (Norwegen), Zach Robichon (Kanada) und Lars Kern (Weissach) im Fahrzeug mit der Nummer 9 lange Zeit das Rennen in der GTD-Kategorie. Eine gebrochene Antriebswelle warf die Mannschaft in der Nacht weit zurück und machte alle Siegchancen zunichte.
 

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Porsche 911 RSR (911), Porsche GT Team: Nick Tandy (GB), Frederic Makowiecki (F), Matt Campbell (AUS)
Porsche 911 RSR (911), Porsche GT Team: Nick Tandy (GB), Frederic Makowiecki (F), Matt Campbell (AUS)
© Porsche
Pascal Zurlinden (Leiter GT-Werksmotorsport): „In der Nacht ist es sehr gut für uns gelaufen. Wir haben während einer Gelb-Phase die Bremsen gewechselt und damit einen Vorteil vor vielen Konkurrenten, denen das noch bevorsteht. Es war sehr kalt, teilweise ist die Temperatur auf sieben Grad gefallen. Aber wir waren vorbereitet und konnten uns bestens darauf einstellen. Jetzt heißt es, volle Konzentration und die Daumen drücken.“
 
Mathieu Jaminet (Porsche 911 RSR #912): „Bei den niedrigen Temperaturen geht es mit den kalten Reifen in den ersten Runden eines Stints nur darum, das Fahrzeug auf der Strecke zu halten. Hat man die Reifen auf Temperatur gebracht, kann man mit ihnen richtig pushen. Unser Auto ist fantastisch und wir haben eine konstant schnelle Pace. Es liegen noch viele Runden vor uns, aber wir können das Rennen an der Spitze kontrollieren.“
 
Frédéric Makowiecki (Porsche 911 RSR #911): „Wir haben uns mit beiden 911 RSR die ganze Nacht hindurch mit einem Konkurrenten an der Spitze einen harten Kampf geliefert. Ich glaube, es wird spannend bis zur Zielflagge. Die Abstände sind nur sehr gering. Unser Auto funktioniert ausgezeichnet, ich hatte trotz der kühlen Temperaturen auch keine Probleme mit den Reifen, die wir immer zum richtigen Zeitpunkt gewechselt haben.“

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