„Gleich im ersten Rennen auf das Podest zu fahren, spiegelt die tolle Leistung des ganzen Teams wider."
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Starkes Debüt im ADAC GT Masters für Huber Motorsport

Beim Debüt gleich auf das Podium – dieses Kunststück gelang dem Team Huber Motorsport beim Saisonstart des ADAC GT Masters in Hockenheim. Jannes Fittje und Nico Menzel steuerten den Porsche 911 GT3 R am Samstag als Dritte über die Ziellinie und sorgten damit für das erste Podium für das Team Huber Motorsport im ADAC GT Masters. Am Samstag gelang der Mannschaft, die sonst im Langstreckensport beheimatet ist, in einem spannenden Rennen der sechste Rang.
 

Am Samstagmorgen fand bei strahlendem Sonnenschein das Qualifying für das erste Rennen statt. Jannes Fittje stieg dafür in den Porsche 911 GT3 R des Teams Huber Motorsport und konnte sich mit nur 0,5 Sekunden Rückstand für den fünften Startplatz qualifizieren. Nach dem Rennstart arbeitete sich Fittje auf Rang drei vor und lag in Schlagdistanz zu den Führenden. Auf dieser Position übernahm Nico Menzel das Steuer und wurde von der Crew von Huber Motorsport in idealer Zeit abgefertigt, obwohl es auch für die Boxenmannschaft der erste Einsatz unter Rennbedingungen in dieser Meisterschaft war. Menzel geriet in der Folge unter Druck und verlor eine Position. Durch ein spätes Safetycar wurde das Feld wieder zusammengeführt. In der hektischen Schlussphase behielt Nico Menzel einen kühlen Kopf und konnte mit einem cleveren und mutigen Manöver den dritten Rang zurückerobern. Damit sicherte er seinem Team das erste Podium im ADAC GT Masters und seinem Partner Jannes Fittje den zweiten Rang in der Juniorwertung.
 
Am Sonntag absolvierte Nico Menzel das morgendliche Qualifying und konnte sich für den 10. Startplatz qualifizieren. Diese nicht idealen Ausgangsbedingungen machten es dem Fahrer in der ersten Rennhälfte schwer, sich nach vorn zu kämpfen. Trotzdem rang er einen Kontrahenten nieder und übergab das Auto auf Rang neun an Jannes Fittje. Aufgrund des guten Reifen-Managements des Teams und seines Partners Nico Menzel hatte Fittje gegen Rennende noch guten Grip und konnte mit starken Manövern mehrere Plätze gutmachen. Am Ende fuhr er auf Rang sechs ins Ziel. In der Gesamtwertung liegt das Duo auf dem fünften Rang.
 
Die nächsten Wochen werden arbeitsreich für Huber Motorsport. Bereits am nächsten Wochenende wartet mit dem vierten Saisonlauf der Nürburgring Langstrecken-Serie die nächste sportliche Herausforderung für das Team, bevor die Mannschaft mit der Vorbereitung auf die 24h von Spa zwei Wochen später beginnt.
 
Reinhard Huber, Teamchef: „Gleich im ersten Rennen auf das Podest zu fahren, spiegelt die tolle Leistung des ganzen Teams wider. Ich denke, wir haben gezeigt, dass wir auch in dieser hochklassigen Meisterschaft vorn mitfahren können. Um dieses hohe Niveau halten zu können, liegt unser Fokus auf der Arbeit an der Qualifying-Performance.“
 
Jannes Fittje, Fahrer:
„Der Einsatz hat sich recht spontan ergeben, aber ich kannte das Team bereits von Testfahrten und habe mich direkt sehr wohl gefühlt. Die technischen Probleme im zweiten Training haben uns leider Zeit für die Setup-Optimierung gekostet, was sich in den Qualifyings gezeigt hat. In den Rennen war die Pace auf jeden Fall da und wir konnten gegen Rennende beide Mal gut attackieren. Dadurch habe ich mir noch zwei Konkurrenten geschnappt. Jetzt müssen wir noch an der Qualifying-Performance arbeiten.“
 
Nico Menzel, Fahrer:
"Platz drei und sechs ist für uns alles in allem ein wirklich positiv solider Saisonstart. Gleich beim ersten GT Masters Rennen mit Jannes auf dem Podium zu stehen war natürlich für das gesamte Team klasse, wenngleich wir aufgrund der kurzen Vorbereitungszeit sicher erst am Anfang einer Entwicklungs- und Lernkurve stehen. Die Basis ist gesetzt, nun heißt es analysieren und voller Fokus auf den Norisring!"

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