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Veranstalter ACO hat bestätigt, dass ab dem Jahr 2024 auch GT3-Fahrzeug bei den 24h startberechtigt sind.
© ADAC Motorsport | Zoom

Starker Auftritt von ADAC GT Masters-Teams in Le Mans

Erfolgreiche Sommerferien in Frankreich: In der Sommerpause des ADAC GT Masters traten das Team WRT und Herberth Motorsport am Wochenende beim bedeutendsten 24h-Rennen an. Beide Mannschaften beeindruckten bei ihrer Premiere bei den 24h von Le Mans.
 

Teams aus dem ADAC GT Masters nahmen es am Wochenende bei den 89. 24h Le Mans mit den weltweit besten Sportwagen- und GT-Teams auf und beeindruckten beim bedeutendsten 24h-Rennen. Herberth Motorsport trat nicht nur erstmals bei dem Langstreckenklassiker in Westfrankreich an, sondern auch erstmals mit dem Porsche 911 RSR-19 aus der GTE-Klasse. Auch für das Fahrertrio aus dem ADAC GT Masters-Champion von 2018, Robert Renauer, ADAC GT Masters Pirelli Trophy-Rekordsieger Rolf Ineichen und Ralf Bohn waren Strecke und das 515 PS starke Einsatzauto mit Mittelmotor Neuland. Das Team aus Oberbayern nahm die Herausforderung an und arbeitete sich im Feld der stark besetzten GTE-Am-Klasse mit jeder Rennstunde weiter nach vorn. Am Ende stand mit Rang zehn in der mit 22 Fahrzeuge starken Klasse auf Anhieb ein Top-10-Ergebnis.

In der Sommerpause des ADAC GT Masters traten das Team WRT und Herberth Motorsport am Wochenende beim bedeutendsten 24h-Rennen an. Beide Mannschaften beeindruckten bei ihrer Premiere bei den 24h von Le Mans.
© ADAC Motorsport
„Ein schönes Ergebnis für das gesamte Team!“ jubelte Renauer im Ziel und wollte am liebsten nicht mehr aussteigen. „Wir hätten nicht damit gerechnet, dass wir noch so weit nach vorn fahren würden. Natürlich hat auch das Renngeschehen dazu beigetragen, aber wir sind halt fehlerfrei durchgekommen. Das habe ich bei unserem Le-Mans-Debüt so nicht erwartet – gerade vor dem Hintergrund der zahlreichen speziellen Regeln, die es hier zu beachten gilt. Mag sein, dass wir nicht die Allerschnellsten waren. Aber dafür haben wir an diesem Wochenende sehr viel dazugelernt. Jetzt wären wir eigentlich perfekt vorbereitet, um die 24 Stunden von Le Mans gleich nochmal in Angriff zu nehmen.“
 
Um das GTE-Am-Klassenpodium kämpfte auch Team Bernhard-Fahrer Dylan Pereira. Der Luxemburger steuerte in Le Mans einen Aston Martin Vantage für das Team TF Sport und durfte als Zweiter nach 24h Renndauer auf dem Podium jubeln. Pech hatte Dries Vanthoor, der am Donnerstag beeindruckte und die Pole in der GTE-Pro-Klasse holte. Sein Hub Auto Racing-Porsche 911 RSR schied am frühen Sonntagmorgen aus.

Ein unglaubliches Rennen erlebte das Team WRT, das mit zwei Oreca in der LMP2-Klasse, der teilnehmerstärksten Klasse antrat. Beim ersten Auftritt der Belgier in Le Mans dominierten das Team von Vincent Vosse die Klasse, beide WRT-LMP2 markierten über weite Teile des Rennens eine Doppelspitze und fuhren einem vermeintlichen Doppelsieg entgegen. In der letzten Rennrunde musste Ex-Formel-1-Star Robert Kubica dann seinen WRT-Oreca in Führung liegend nach einem technischen Defekt auf der Strecke abstellen, das auf Rang zwei liegend Schwesterauto übernahm und stellte den Klassensieg mit dem Fahrertrio Ferdinand Habsburg, Charles Milesi und Robin Frijns sicher.
 
Die Chancen stehen gut, dass Teams aus dem ADAC GT Masters auch in Zukunft in Le Mans erfolgreich sind. Veranstalter ACO hat bestätigt, dass ab dem Jahr 2024 auch GT3-Fahrzeug bei den 24h startberechtigt sind.

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