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Niederhauser und van der Linde mit Teamchef Fabian Plentz
© ADAC Motorsport | Zoom

GT Masters Hockenheimring: Deutlicher Punktevorsprung von Niederhauser und van der Linde sichern vorzeitigen Titelgewinn

Souveräner ging es kaum: Mit deutlichem Punktevorsprung ins drittletzte Saisonrennen gegangen, machten Niederhauser und van der Linde den vorzeitigen Titelgewinn souverän perfekt. Von der Pole-Position aus gestartet, blieb van der Linde vorn und übergab beim Pflichtboxenstopp als Führender an seinen Schweizer Teamkollegen. Niederhauser ließ danach nichts mehr anbrennen und fuhr mit 5,158 Sekunden Vorsprung zum zweiten Saisonsieg. Damit stand fest: Die beiden Piloten von HCB-Rutronik Racing sind die ADAC GT Masters-Meister 2019. Mit einem Vorsprung von 55 Punkten bei noch 50 beim Finale auf dem Sachsenring zu vergebenden Zählern ist ihnen der Triumph nicht mehr zu nehmen, erstmals in der Geschichte des ADAC GT Masters wurde der Titel vor dem Finalwochenende entschieden. Für Niederhauser ist es der erste in der "Liga der Supersportwagen", für van der Linde der zweite nach 2014.

Patric Niederhauser (HCB-Rutronik Racing, Audi R8 LMS):
"Es war für mich heute definitiv anstrengender zuzuschauen, als im Auto zu sitzen. Kelvin hat eigentlich die ganze Arbeit geleistet und mit der Pole den Grundstein für unseren Sieg gelegt. Im Rennen konnte er bis zu den Stopps Franck hinter sich halten. Ich wusste nach dem Fahrerwechsel zuerst gar nicht, wo wir liegen. Deshalb habe ich gepusht, bis klar war, dass ich weiter vorne liege. Ich konnte dann den Vorsprung verwalten. Das Auto war gut heute. Ich konnte die Fahrt richtig genießen. Ein großes Danke an das ganze Team. Es macht einen unglaublichen Job. Es ist einfach der Hammer, mit so einer Mannschaft zusammenzuarbeiten."

Kelvin van der Linde (HCB-Rutronik Racing, Audi R8 LMS):
"Unglaublich. Der Tag begann schon toll mit der Pole-Position - meine erste seit mehreren Jahren im ADAC GT Masters. Und jetzt haben wir uns mit einem perfekten Rennen den Titel gesichert. Wir wussten, dass wir eine Chance auf die Meisterschaft haben. Aber wir wollten nicht zu viel darüber nachdenken. Wir haben versucht, unser eigenes Rennen zu fahren, ohne zu aggressiv zu sein. Die zweite Rennhälfte, als ich in der Box war, war Wahnsinn. Es waren so viele Leute da. Ich konnte mich gar nicht bewegen. Ich habe immer noch nicht die Worte. Ich glaube, ich werde noch etwas brauchen, um den Titel zu realisieren. Jetzt wird gefeiert - mit Vollgas!"

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