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Optimistisch: Audi-Pilot Kelvin van der Linde
© ADAC Motorsport | Zoom

ADAC GT Masters: Zwischenfazit der Fahrer nach dem Freitag in Zandvoort

(Speed-Magazin.de) Reaktionen aus dem Fahrerlager nach dem Auftakttag des ADAC GT Masters in den Niederlanden.

Kelvin van der Linde (Montaplast by Land-Motorsport, Audi R8 LMS): "Es ist immer schön, wieder in Zandvoort zu sein. Der Kurs ist eine echte Fahrerstrecke. Wir haben viel probiert, um eine gute Balance zu finden. Ich glaube, wir sind gut aufgestellt. Im zweiten Training hatten wir etwas Pech, da wir nicht mehr mit neuen Reifen fahren konnten und auch ein paar andere Sachen nicht mehr testen konnten. Trotzdem sind wir startklar für morgen."

Christian Engelhart (GRT Grasser Racing Team, Lamborghini Huracán GT3): "Ein guter Start ins Wochenende. Im ersten Training sind wir nur Long-runs gefahren, im zweiten haben wir für das Qualifying geprobt. Der Vorsprung sagt jedoch nicht viel aus. Denn ich war vor dem Abbruch der Sitzung schon früh mit neuen Reifen draußen. Die wirklichen Zeitabstände werden wir in den beiden Zeittrainings sehen. Es wird dann viel, viel enger. Ich hoffe, wir sind dann auch wieder vorn dabei. Die Strecke kommt uns entgegen und das Auto ist von der Abstimmung her sehr gut."

Marvin Kirchhöfer (Callaway Competition, Corvette GT3-R): "Es ist schwierig zu sagen, wo wir stehen. Wir wollten im zweiten Training noch etwas ausprobieren, doch dann kam die rote Flagge. Heute Morgen haben wir aber gesehen, dass uns doch hier etwas fehlt. Es ist daher nicht einfach für uns. Das Auto fühlt sich gut an, aber es ist momentan nicht mehr drin."

Luca Ludwig (HB Racing, Ferrari 488 GT3): "Wir haben mit dem Ferrari hier keine Erfahrungswerte, da wir hier nicht testen waren. Daher müssen wir natürlich sehr viele Schritte auf einmal machen. Ich weiß noch nicht so recht wo wir stehen. Ich hoffe aber, dass wir wieder an die Erfolge der ersten Rennen anknüpfen können."

Marc Lieb (KÜS Team75 Bernhard, Porsche 911 GT3 R): "Mein erster Tag im ADAC GT Masters war super. Zandvoort ist einfach eine tolle Strecke mit einer coolen Atmosphäre. Ich bin gut vom Team aufgenommen worden. Wir haben heute viel probiert. Im Renntrimm fühle ich mich schon ganz wohl. Das Schwierige wird für mich sein, im Qualifying das Maximum herauszuholen. Da fehlt mir einfach die Erfahrung mit den Reifen. Aber ich bin guter Dinge und ich freue mich auf die zwei Rennen."

Christopher Zöchling (MRS GT-Racing, BMW M6 GT3):"Anfangs hatten wir ein paar Schwierigkeiten. Wir mussten erstmal ein gutes Basis-Set-up für den BMW finden. Dann hatten wir Probleme mit der Drosselklappe und wir alle wurden von sehr vielen roten Flaggen geplagt. Auch in der letzten Session konnte ich gerade mal fünf oder sechs Runden fahren und schon war wieder Rot und die Session wurde abgebrochen."

Robert Renauer (Precote Herberth Motorsport, Porsche 911 GT3 R): "Das war kein besonders guter Tag. Ich habe im ersten Freien Training ausgangs der ersten Kurve das Auto verloren und bin frontal in die Leitplanken eingeschlagen. Ich konnte zwar noch zurück an die Box fahren, aber das Auto war vorn ziemlich stark beschädigt. Wir werden es zwar bis morgen reparieren können, aber es wird noch ein langer Abend."

ADAC Motorsport / ND