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Erneut bester Junior: Sheldon van der Linde
© ADAC Motorsport | Zoom

ADAC GT Masters: Van der Linde erneut bester Junior

(Speed-Magazin.de) Der Südafrikaner holte damit seinen zweiten Erfolg in der Wertung für Fahrer unter 25 Jahre in Folge und baute seine Führung in der Punktetabelle aus. In einem turbulenten Rennen lagen Sheldon van der Linde und sein älterer Bruder Kelvin im Audi R8 LMS von Montaplast by Land-Motorsport den Großteil der Renndauer auf dem zweiten Gesamtrang. In der Schlussphase setzte Sheldon van der Linde den führenden Markenkollegen Elia Erhart unter Druck, musste sich aber am Ende im Kampf um den Sieg um 0,3 Sekunden geschlagen geben. Dank des zweiten Gesamtrangs sicherte er sich wie am Vortag den Klassensieg. Zusammen mit seinem Bruder liegt er nun auf dem vierten Rang der Gesamtwertung und hat beim Saisonfinale in zwei Wochen in Hockenheim noch Titelchancen.

"Ich bin nicht ganz zufrieden, denn ich denke, wir hätten das Rennen gewinnen können", so der 19-Jährige. "Ich wollte am Ende nichts riskieren, da es wichtig war, Punkte zu sammeln. Platz zwei ist aber gut. Unsere Titelchancen sind da. Das ist, was zählt."

Zweitbester Junior wurde der Schweizer Jeffrey Schmidt in einem weiteren Audi R8 LMS. Der Mücke-Fahrer belegt zusammen mit Partner Stefan Mücke Gesamtrang drei. Rang drei bei den Junioren ging an die Zakspeed-Mercedes-AMG-Piloten Nicolai Sylvest und Kim-Luis Schramm. Sie belegten den sechsten Gesamtrang. Ursprünglich waren die Mercedes-AMG-Piloten Indy Dontje und Maximilian Buhk als Klassendritte ins Ziel gekommen. Wegen einer Kollision bekam das Duo jedoch nachträglich eine 30-Sekunden-Strafe.

In der Pirelli-Trophy-Wertung baute Tabellenführer Remo Lips mit seinem Klassensieg seine Führung weiter. Zusammen mit Partner Maximilian Hackländer lag er im Aust-Audi nach den Boxenstopps kurz auf dem dritten Gesamtrang, fiel danach aber noch aus den Top Ten. Dennoch reichte es für den Sieg in der Wertung für Nichtprofis.

"Ich war ganz erschrocken, dass ich nach der Safety-Car-Phase plötzlich auf Platz drei lag", so der Schweizer. "Ich habe etwa zehnmal per Funk nachgefragt, ob es wirklich wahr ist, oder ob ich mich überrunden lassen muss. Die Jungs hinter mir haben viel Druck gemacht. Zudem fuhr sich mein Auto nicht mehr optimal. Deshalb bin ich noch zurückgefallen. Aber von Startplatz 32 den Trophy-Sieg und Platz zwölf zu holen ist okay."

ADAC Motorsport / DW