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Turki Al Faisal: Wir sind heute mit etwas Verspätung ins Rennen gegang
© Schubert Motorsport | Zoom

ADAC GT Masters: That’s racing - Rückschlag für Schubert Motorsport auf dem Sachsenring

(Speed-Magazin) Zunächst kein Glück, dann auch noch Pech: Schubert Motorsport musste beim fünften Saisonrennen zum ADAC GT Masters auf dem Sachsenring einen Rückschlag im Kampf um die Meisterschaft hinnehmen. Claudia Hürtgen (DE)/Dominik Schwager (DE) am Steuer des BMW Z4 GT3 mit der Nummer 20, der vom Rennstall aus Oschersleben vorbereitet und eingesetzt wird, gingen nach der Absage des Zeittrainings am Vortag gemäß des Meisterschaftsstandes als Fünfte ins Rennen, kollidierten schuldlos mit einem Konkurrenten, verloren Zeit an der Box und mussten in der Folge vorzeitig aufgeben. Das Schwesterauto mit der Nummer 19, pilotiert von Abdulaziz Turki al Faisal (SA) und Mirko Bortolotti (IT) ging bei seinem Saisondebüt mit Verspätung ins Rennen, arbeitete sich im prall gefüllten Feld von knapp 40 GT-Fahrzeugen danach jedoch dank einer starken fahrerischen Leistung auf die 25. Position nach vorn.

Stefan Wendl, Team Manager: „Ein ‚sad saturday‘: Der Samstag ist nicht gut für uns gelaufen. Leider hatte unser BMW Z4 GT3 mit der Startnummer 20 eine Kollision mit einem Porsche, der beim Windschattenfahren urplötzlich mit einem technischen Problem verzögerte. Durch den Aufprall sind die Motorhauben-Verschlüsse gebrochen. Wir haben Claudia und Dominik nach dem Boxenstopp ohne Haube wieder ins Rennen geschickt, doch das war aussichtslos. Auch die Nummer 19 hatte heute Pech, weil wir in der Warmlaufphase vor dem Rennen ein Problem am Antriebstrang hatte. So mussten Abdulaziz und Mirko mit zwei Minuten Verspätung aus der Box nachstarten, obwohl die ganze Truppe dank ihrer Langstreckenerfahrung das entsprechende Teil in Rekordzeit gewechselt hat. Danach sind Abdulaziz und Mirko ein fehlerfreies und starkes Rennen gefahren. Jetzt hoffen wir auf den Lauf am Sonntag und auf mehr Rennglück.“

Claudia Hürtgen: Leider hatten wir heute wieder einmal Pech
Claudia Hürtgen: Leider hatten wir heute wieder einmal Pech
© Schubert Motorsport
BMW Z4 GT3 #19, Abdulaziz Turki Al Faisal: „Wir sind heute mit etwas Verspätung ins Rennen gegangen, weil kurz vor dem Rennen etwas am Antriebsstrang kaputt gegangen ist. Die Jungs haben das Teil aber superschnell gewechselt und uns damit die Chance gegeben, Erfahrung im Rennen zu sammeln. Und die war positiv: Das Auto ist sehr konkurrenzfähig und war angenehm zu fahren. Das macht Mut für morgen, wenn wir aus der dritten Startreihe und damit von einer besseren Ausgangsposition ins Rennen gehen. Darauf freue ich mich.“

BMW Z4 GT3 #20, Claudia Hürtgen: „Leider hatten wir heute wieder einmal Pech im Verkehr und haben auch diesmal wieder keine Punkte mitgenommen. Unser BMW Z4 GT3 hat wegen der ‚Balance of Performance‘ und der Platzierungsgewichte viel Ballast an Bord. Das ist auf eine Runde zu kompensieren, aber im Verkehr wahnsinnig schwer zu fahren. In dieser Hinsicht muss sich bei unserer Einstufung etwas tun. Und für das Rennen morgen, das wir aus der ersten Reihe angehen, bleibt uns zu hoffen, dass wir problemfrei durchkommen.“

ADAC GT Masters, Sachsenring, Ergebnis 1. Rennen
1. Keilwitz/Alessi, Corvette Z06.R GT3, #28, 43 Runden in 1:01:03.633 Stunden
2. Verdock/Krohn, Ford GT GT3, #38, + 1.996 Sekunden
3. Asch/Götz, Mercedes-Benz SLS AMG GT3, #5, + 4.582 Sekunden
4. Nygaard/Poulsen, Aston Martin Vantage V12 GT3, #33, + 16.734 Sekunden
5. Baumann/Proczyk, Mercedes-Benz SLS AMG GT3, #8, + 42.779 Sekunden
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25. Al Faisal/Bortolotti, BMW Z4 GT3, #19, - 1 Runde
– Hürtgen/Schwager, BMW Z4 GT3, #20, Aufgabe

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