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Jeffrey Schmidt und Markus Pommer jubeln über ihren Sieg
© ADAC Motorsport | Zoom

ADAC GT Masters: Stimmen nach zweitem Rennen auf dem Sachsenring

Sieger und Platzierte über das zweite Rennen des ADAC GT Masters auf der sächsischen Berg-und-Tal-Bahn.

Markus Pommer (Callaway Competition, Corvette C7 GT3-R), Platz 1: "Endlich hat heute alles gepasst. Nachdem wir beim Saisonauftakt am Lausitzring grundsätzlich konkurrenzfähig waren, hatten wir in den letzten Rennen sehr viel Pech, oft waren es nur Kleinigkeiten. Heute hatten wir aber endlich mal wieder das Glück auf unserer Seite. Jeffrey [Schmidt] hat bereits im Qualifying den Grundstein für das gute Ergebnis gelegt und auch der Start verlief gut für uns, obwohl wir eigentlich dachten, dass wir auf der äußeren Fahrbahnseite Nachteile hätten. Ich war anfangs schneller als der Lamborghini, kam aber nicht vorbei. Zum Schluss wurde er schneller und ohne die Strafe wäre es mit dem Sieg schwierig geworden."
 
Jeffrey Schmidt (Callaway Competition, Corvette C7 GT3-R), Platz 1: "Ein sehr gutes Ergebnis, das natürlich umso schöner ist, da wir bis jetzt eine harte Saison hatten. Bereits im Qualifying lief alles zu unseren Gunsten, wir konnten eine gute Runde setzen und uns einen der vorderen Startplätze sichern. Unsere Corvette lag nach viel Arbeit an diesem Wochenende sehr gut auf der Strecke, das war sicherlich die Grundlage für die gute Performance, sowohl im Qualifying als auch später im Rennen."
 
Charles Weerts (Team WRT, Audi R8 LMS), Platz 2, Sieger Pirelli-Junior-Wertung: "Sicherlich war es kein leichtes Rennen für uns, da wir am Wochenende auch immer wieder Schwierigkeiten mit der Balance des Autos hatten, doch am Ende war unsere Arbeit von Erfolg gekrönt. Dries [Vanthoor] und das Team haben einen super Job gemacht, sodass wir im Rennen unsere Gegner hinter uns halten konnten. Die Corvette war auf der Geraden einfach zu schnell, darüber hinaus bietet der Sachsenring kaum Überholchancen. Heute ist es für uns gut gelaufen und auch in Zukunft werden wir natürlich weiterhin unser Bestes geben."

Erster Sieg im ADAC GT Masters: Marvin Dienst und Philipp Frommenwiler
Erster Sieg im ADAC GT Masters: Marvin Dienst und Philipp Frommenwiler
 © ADAC Motorspor
 
 
Dries Vanthoor (Team WRT, Audi R8 LMS), Platz 2: "Nachdem das Rennwochenende in Hockenheim für uns nicht einfach war, sind wir mit dem Rennen heute sehr zufrieden. In der ersten Runde ging es im Feld sehr zu eng zu. Leider haben wir dabei einen Platz verloren, konnten diesen aber im Laufe des Rennens wieder zurückholen. Am Ende war es natürlich auch etwas glücklich, dass gegen den Lamborghini eine Strafe ausgesprochen wurde und wir so auf den zweiten Platz nach vorn gerückt sind."
 
Patric Niederhauser (Rutronik Racing, Audi R8 LMS), Platz 3: "Während des Rennens hatten wir nicht so viel Pace, wie wir uns gewünscht hätten. Nach dem Boxenstopp war ich im Zweikampf mit Max Hofer und Charles Weerts. Natürlich habe ich dabei versucht, mögliche Fehler unserer Kontrahenten zu nutzen. Im Endergebnis haben wir dann sicherlich auch ein wenig vom Pech der anderen profitiert. Insgesamt blicken wir positiv auf die nächsten Rennen und den weiteren Verlauf der Meisterschaft. Sicherlich ist der Red Bull Ring keine Strecke, die dem Audi typischerweise liegt, dennoch ist es eine tolle Strecke, auf die ich mich freue. Wenn wir weiterhin so arbeiten wie bisher, hoffe ich, dass wir auf jeder der noch folgenden Strecken konkurrenzfähig sein werden."
 
Kelvin van der Linde (Rutronik Racing, Audi R8 LMS), Platz 3: "Wir haben auch hier am Sachsenring viel Arbeit in die Autos gesteckt, besonders nachdem sich die Audi gestern noch etwas schwergetan haben. Nach dem vergangenen Jahr hatten wir erwartet, dass wir hier etwas stärker sind. Wir konnten aber dennoch gute Punkte sammeln. Wichtig ist, dass wir jetzt weiterarbeiten, denn der Ausfall des Toksport-Duos hat heute gezeigt, dass immer etwas dazwischenkommen kann. Nur mit weiterhin konstant guten Ergebnissen haben wir die Chance, die Führung in der Gesamtwertung zu behaupten."

	Drittes Podium im Jahr 2020 für Renauer/Müller
Drittes Podium im Jahr 2020 für Renauer/Müller
© ADAC Motorsport
 
 
Philip Ellis (Knaus-Team HTP-Winward, Mercedes-AMG GT3 Evo), Platz 5: "Das war ein großer Schritt nach vorn. Die Pace war richtig gut. Wir tun uns in den langsamen, langgezogenen Kurven des ersten Sektors naturgemäß etwas schwerer, dafür können wir in den schnellen Ecken den guten Abtrieb des Mercedes-AMG GT3 ausspielen. Allerdings ist es dort eben schwieriger, dicht hinter einem Konkurrenten herzufahren, daher kam ich aus eigener Kraft nicht an den Vorderleuten vorbei. Aber durch den frühen Stopp haben wir einen Platz gewonnen und konnten dann den Audi in einen Fehler treiben. Von 12 auf 5 - damit können wir sehr zufrieden sein. Wir müssen eben einmal Qualifying und Rennen auf den Punkt bekommen, dann sind wir dabei!"
 
Jannes Fittje (Küs Team75 Bernhard, Porsche 911 GT3), Platz 14, Rang 5 Pirelli-Junior-Wertung: "David Jahn hat einen super Job gemacht und mir das Auto auf P11 übergeben. Bei der Boxenausfahrt habe ich leider gleich zwei Plätze verloren, es ist sehr eng zugegangen. Danach habe ich in Turn acht noch einen Fehler gemacht, habe eine weitere Position verloren. Ich habe mich in meinem Stint ziemlich schwergetan, ich muss das abhaken und als Erfahrung verbuchen. Im gesamten Wochenende war der Wurm drin. Wir müssen jetzt resetten und dann wieder voll angreifen."
 
Simona De Silvestro (Küs Team75 Bernhard, Porsche 911 GT3), Ausfall: "Platz 22 im Qualifying war natürlich nicht optimal, aber ich war schon ein bisschen näher an David dran, es kommt langsam, wir müssen das in den nächsten Rennen noch besser machen. Ich hatte dann einen ganz guten Start und danach einen guten Run. Das Chaos vor uns hat dann ein bisschen geholfen, auch das Auto hat sich gut angefühlt. Ich habe auf P14 an Klaus übergeben, er war gut unterwegs, schon auf Platz zehn, bis es zu dem Zwischenfall gekommen ist. Schade, die Top Ten wären locker drin gewesen. Wir schauen nach vorn und kämpfen weiter."
 
Klaus Bachler (Küs Team75 Bernhard, Porsche 911 GT3), Ausfall: "Simona hatte einen sehr guten Start und ist bis auf Platz 14 vorgefahren. Ich habe das Auto dann übernommen, es war sehr gut, ich lag schon auf Platz zehn. Nach der Safety-Car-Phase wollte ich gerade einen Mercedes überholen, bin leider nicht ganz vorbeigekommen, wir sind dann zu zweit durch die Kurve gefahren. Dabei habe ich einen Schlag abbekommen, dadurch war die Lenkung kaputt. Sehr schade, der Speed war richtig gut, wir hätten gute Punkte mitnehmen können. Es tut mir leid fürs Team, ich war zur falschen Zeit am falschen Platz."

ADAC Motorsport / DW