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Asch und Götz holen Doppelpole in der Eifel
© ADAC GT Masters | Zoom

ADAC GT Masters: Stimmen nach dem Qualifying auf dem Nürburgring

(Speed-Magazin) Götz, Asch, Seyffarth, Keilwitz und Co: Stimmen der Fahrer nach dem Qualifying auf dem Nürburgring.

Maximilian Götz: "Dass wir in beiden Qualifyings so weit vorne stehen, haben wir sicherlich nicht erwartet. Wir hatten keine Zeit mehr zum Qualifying vom Regen-Set-Up auf eine Trockenabstimmung umzubauen, daher sind wir mit einem Kompromiss in das Qualifying gestartet, der gut funktioniert hat. Die Doppel-Pole hier ist die Krönung unserer Steigerung in den letzten Rennen."

Beste Ausgangsposition für Asch und Götz
Beste Ausgangsposition für Asch und Götz
© ADAC GT Masters
Sebastian Asch: "Zu Beginn des Qualifyings ist die Feder am Gaspedal gebrochen, daher musste ich in die Box, denn der Motor lief nur noch auf Vollgas. Das Team ist dadurch sehr nervös geworden, aber die Mechaniker konnten das schnell reparieren. Nach dem Reparaturstopp sah es dann allerdings kurz so aus, als würde Regen einsetzen. Aber es blieb trocken und ich habe mich auf Anhieb gut zurecht gefunden. Die Doppel-Pole ist fantastisch. Jetzt liegt es an uns, was wir in den beiden Rennen daraus machen."

Luca Ludwig: "Wir haben bei der Abstimmung verwachst und auf Regen gehofft, es blieb aber trocken."

Dominik Baumann: "Wir sind mit einem Kompromiss aus Trocken- und Regenabstimmung in das Qualifying gegangen. Ich bin dann etwas zu früh raus, da war die Strecke noch minimal feucht. Ein späterer Zeitpunkt wäre besser gewesen, nur als die Strecke richtig trocken war, war der Peak der Reifen schon weg. Wir hätten uns hier im Qualifying mehr erhofft."

Frank Kechele: "Im Regen haben wir nicht das Auto, das hat sich heute im freien Training gezeigt. Im trockenen Qualifying ging es aber, allerdings hatten wir an der Hinterachse noch zu wenig Grip und meine schnellste Runde war auch nicht optimal."

Kristian Poulsen ging zu früh auf die Strecke
Kristian Poulsen ging zu früh auf die Strecke
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Jan Seyffarth:
"Ich muss zuerst meinen Teamkollegen Maximilian Mayer loben, der eine starke Leistung gezeigt und unseren Mercedes für das erste Rennen auf Startplatz 14 gestellt hat. Ihm hat nur eine halbe Sekunde auf Platz drei gefehlt. Ich bin mit meinem Qualifying zufrieden, allerdings habe ich es nicht geschafft, meine schnellsten Sektorzeiten aneinander zu reihen, sonst wäre auch Platz drei oder ein Startplatz in Reihe eins möglich gewesen. Aber Platz vier ist eine gute Ausgangsposition für das Rennen am Sonntag."

Kristian Poulsen: "Ich bin gleich zu Beginn des Qualifying raus, hätte aber besser noch etwas gewartet, denn später wurde die Strecke schneller. Da war allerdings dann schon bei mir der Peak der Reifen weg."

Daniel Keilwitz: "Ich bin nicht zufrieden, ich konnte nicht so recht den Peak der Reifen nutzen. Dann hatte ich auch noch etwas Verkehr und habe nie eine komplett freie Runde erwischt. Aber von Startplatz 15 sollte es noch möglich, sein am Sonntag in die Punkte zu fahren."

Jesse Krohn: "Ich habe alles versucht und der Ford GT liegt auch wie immer gut. Wir sind mit 22 Runden mehr gefahren als alle anderen Teams, aber wir verlieren in allen Sektoren viel Zeit. Ich habe das Gefühl, dass uns Leistung fehlt. Auf den Geraden ziehen uns die anderen Teams einfach deutlich davon. Das war bisher nie so."

Schwager und Hürtgen sind zufrieden mit dem Resultat
Schwager und Hürtgen sind zufrieden mit dem Resultat
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Abdulaziz Al Faisal:
"Heute war es für mich schwierig, das Limit zu finden. Für mich war die Kombination aus Streckenvariante, Yokohama-Reifen und BMW Z4 GT3 komplett neu. Das Freie Training war komplett verregnet und so gab es keine Erkenntnisse für trockene Bedingungen. Ich habe mich langsam herangetastet und bin mit dem Rückstand von etwa sechs Zehntelsekunden auf meine Teamkollegin Claudia Hürtgen unter den gegebenen Umständen sehr zufrieden. Jetzt hoffe ich, dass es in den Rennen trocken bleibt, denn dann ist ein Platz unter den Top-Zehn drin. Im Regen wird das dann allerdings schwierig."

Dominik Schwager: "Wir sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Platz drei und Platz fünf sind gute Ausgangspositionen für die Rennen. Auch bei mir wäre, wie bei Claudia, die zweite Startreihe drin gewesen, doch in meinem zweiten Stint hatte ich in meinen schnellen Runden jeweils Verkehr. Die Konkurrenten haben zwar fair Platz gemacht, doch das Limit kann man so natürlich nicht ausschöpfen. Obwohl die Vorhersage für die kommenden Tage Regen angekündigt hat, hoffen wir auf trockenes Wetter, denn das liegt uns besser. Aber auch für Regen werden wir uns Gedanken machen."

ADAC GT Masters / SC