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Reaktionen aus dem Fahrerlager in Zandvoort
© ADAC | Zoom

ADAC GT Masters: Stimmen nach dem ersten Tag

(Speed-Magazin.de) Das sagten die Fahrer nach den ersten beiden Freien Trainings auf dem niederländischen Dünenkurs.

Mathieu Jaminet (KÜS Team75 Bernhard, Porsche 911 GT3 R): "Wir können mit dem Tag zufrieden sein. Wir haben unser geplantes Programm abgespult. Im ersten Freien Training ist mein Teamkollege Michael Ammermüller gefahren, im zweiten dann ich. Das Auto fühlt sich immer besser an. Ich denke aber, dass es morgen für uns schwieriger wird, da die Strecke dem Porsche nicht so gut liegt. Ich hoffe aber, wir kommen morgen im Zeittraining in die Top fünf."

Renger van der Zande (Callaway Competition, Corvette C7 GT3-R: "Der Tag war sehr interessant. Wir haben viel am Auto geändert und die Abstimmung immer weiter verbessert. Ich bin in den letzten Minuten des zweiten Trainings nach einer größeren Set-up-Änderung rausgefahren und das war noch mal ein deutlicher Schritt nach vorn. Ich glaube, wir sind nicht konkurrenzfähig genug, um auf das Podium oder in die Top fünf zu fahren. Aber Punkte holen sollte möglich sein. Zandvoort ist eine Strecke, die nicht so gut zur Corvette passt. Ich bin mit dem Freitag sehr zufrieden. Jules Gounon ist ein toller Teamkollege und das Team gibt mir alles Möglichkeiten, mich schnell an die Corvette zu gewöhnen."

Christopher Mies (Montaplast by Land-Motorsport, Audi R8 LMS): "Im ersten Training hatte ich einen Reifenschaden und danach einen Unfall. Dadurch hatten unserer Mechaniker leider viel Arbeit. Sie haben aber einen tollen Job gemacht und das Auto zum zweiten Training wieder hinbekommen. Leider haben wir durch den Unfall Trainingszeit verloren und hinken deshalb den anderen Teams etwas hinterher. Aber ich denke, wir sollten schnell genug für die Top fünf sein. Ob es für ganz vorn reicht, müssen wir mal sehen."

Luca Stolz (Mercedes-AMG Team ZAKSPEED, Mercedes-AMG GT3): "Der Tag hat mit der Bestzeit im Test gut angefangen. Wir waren vor Kurzem hier in Zandvoort testen und hatten daher von Anfang eine gute Abstimmung. Im Freien Training hatten wir ein kleines Problem mit dem Auto und mussten etwas schrauben. Wir sind aber zuversichtlich für morgen. Da man nicht weiß, wer heute mit welchen Reifen unterwegs war, ist der Freitag nicht sehr aussagekräftig."

Frank Stippler (BWT Mücke Motorsport, Audi R8 LMS): "Markus Winkelhock ist der einzige der vier Audi-Fahrer in unserem Team, der hier vor kurzem getestet hat. Er hat daher gleich eine gute Abstimmung gehabt. Eine kleine Lücke ist noch da, wir drei Anderen müssen daher noch etwa aufholen. Der neue Asphalt bietet deutlich mehr Grip, die Bodenwellen sind aber weitestgehend so geblieben. Aber sie machen den Kurs auch aus."

Marco Mapelli (Team HB Racing, Lamborghini Huracán GT3): "Wir haben hier vor zwei Wochen getestet. Allerdings waren die Strecken Bedingungen heute ganz anders. Das Auto fühlt sich ganz an, auch wenn wir noch etwas zu viel Untersteuern haben. Es ist nach dem Freien Training immer schwierig zu sagen, wer wie schnell ist, da alle unterschiedlich alte Reifen verwenden. Wir sind mit neuen Reifen im zweiten Training Zweite geworden. Hoffentlich haben diesmal mehr Glück und können endlich mal wieder ein gutes Ergebnis einfahren."

Elia Erhart (Audi Sport racing academy, Audi R8 LMS): "Es war ein schwieriger Tag. Wir hatten heute morgen im Test einen Motorschaden und haben deshalb sowohl das erste Freie Training und den Trophy-Training verpasst. Im zweiten Training sind wir dann nur wenige Runden gefahren, um zu sehen, ob alles wieder funktioniert. Das ist schade, denn hier auf dieser Fahrerszrecke ist jede gefahrene Runde wichtig. Unser Set-up passt auch nicht ganz, daher wird das Zeittraining morgen früh nicht einfach."

Chris Höher (Audi Sport racing academy, Audi R8 LMS): "Das Team hat alles gegeben, um das Auto wieder für das zweite Training fertig zu bekommen. Wir haben natürlich nur wenige fliegende Runden gefahren, dass ist hier schon ein Nachteil. Jetzt heißt es Augen zu und durch. Wir springen im Qualifying jetzt ins kalte Wasser. Im Rennen heißt es, selber keine Fehler zu machen und Situationen auszunutzen, die uns nach vorn bringen können. Schadensbegrenzung ist dann das Motto."

ADAC / RB