Indy Dontje und Maximilian Götz wurden Zweite
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ADAC GT Masters: Stimmen nach dem ersten Rennen auf dem Lausitzring

Sieger und Platzierte über das erste Rennen des ADAC GT Masters in der Lausitz.

ADAC GT Masters auf dem Lausitzring

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Christopher Haase (Montaplast by Land Motorsport, Audi R8 LMS), Platz 1: "Unser Rennen war insgesamt gut. Max hat in der ersten halben Stunde mit einer guten Performance den Grundstein gelegt und auch unsere Strategie war genau richtig, insbesondere hinsichtlich der Safety-Car-Phase zur Rennmitte. Zum Ende setzte mich Maxi Götz sehr unter Druck, ich hatte mich besonders im letzten Streckenabschnitt schwergetan, ausreichend Grip zu finden. Zum Glück konnten wir die erste Position dennoch halten, was nicht einfach war. Für die schwierigen Bedingungen war unser Audi R8 LMS aber wirklich sehr gut."
 
Max Hofer (Montaplast by Land Motorsport, Audi R8 LMS), Platz 1: "Eine Herausforderung war heute sicherlich die schlechte Sicht, zudem lag viel Dreck auf der Strecke, den wir dann schnell auf der Windschutzscheibe hatten. Es war wirklich schwierig, da den Durchblick zu behalten und sicher ans Limit zu gehen. Letztendlich konnte ich die erste Rennhälfte aber solide absolvieren und hatte einen spannenden Kampf mit Steijn Schothorst. Ich konnte den Stint zu einem guten Ende bringen. Wegen der schwierigen Verhältnisse mussten wir in Sachen Strategie heute spontan agieren, der Grip wurde mit der Zeit zwar besser, doch ist die Strecke nur relativ langsam abgetrocknet."
 
Indy Dontje (Mann-Filter Team HTP-Winward, Mercedes-AMG GT3), Platz 2: "Es ist gut, nun endlich wieder ein Podium eingefahren zu haben. Das hatte in diesem Jahr ja bisher noch nicht geklappt. Insgesamt hatte ich einen guten Start und konnte im Rennverlauf gut mithalten. Wichtig war es, die Reifen nicht zu sehr zu strapazieren, um auch für den zweiten Stint gut aufgestellt zu sein. Das Grip-Level der Strecke war trotz der schwierigen Bedingungen okay, entscheidend war es heute, bei nicht vollständig nassen Verhältnissen eine passende Linie zu wählen."
 
Maxi Götz (Mann-Filter Team HTP-Winward, Mercedes-AMG GT3), Platz 2: "Direkt nach unserem Boxenstopp konnte ich gleich mit guter Pace zurück auf die Strecke gehen und mir dementsprechend auch einige gute und vor allem sehr faire Duelle mit unseren Kontrahenten liefern, die in einigen guten Überholmanövern endeten. Leider war die Safety-Car-Phase zur Rennmitte für uns etwas lang gewesen, so hatte uns zum Rennende etwas Zeit gefehlt, uns ganz nach vorne vorzuarbeiten. Insgesamt ist das Ergebnis aber superwichtig und für das Team absolut verdient."
 
Robert Renauer (Precote Herberth Motorsport, Porsche 911 GT3-R), Platz 3: "Mit dem Ergebnis und der Podiumsplatzierung sind wir natürlich zufrieden. Nach dem Qualifying wäre vielleicht noch etwas mehr drin gewesen, jedoch hatten wir uns vor Rennstart letztendlich nicht für das ideale Setup entschieden und auch der Boxenstopp war nicht perfekt getimt. Wichtig ist nun, dass wir in der Meisterschaft noch einmal gute Punkte machen konnten. Natürlich geben wir weiterhin nicht auf, werden weiter alles geben. Das Auto lief heute schon sehr gut, sodass wir optimistisch ins morgige Rennen gehen können."
 
Klaus Bachler (Precote Herberth Motorsport, Porsche 911 GT3-R), Platz 3: "Besonders in den langsamen Kurven haben wir zu Beginn meines Stints etwas Zeit verloren, dennoch konnten wir am Ende wichtige Punkte für das Team sammeln. Von der Pole-Position aus wäre natürlich der Sieg toll gewesen, doch auch so sind wir sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Mein Start für Precote Herberth Motorsport war an diesem Wochenende eine sehr kurzfristige Entscheidung, jedoch kenne ich das Team bereits und wir konnten so auch unter diesen schwierigen Bedingungen sehr gut arbeiten. Freilich wäre es toll, wenn wir das Ergebnis morgen wiederholen könnten."
 
Jannes Fittje (Küs Team75 Bernhard, Porsche 911 GT3 R), Platz 4 und Sieger Pirelli-Junior-Wertung: "Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Ich habe in der Punkte-Wertung der Junioren viele Zähler aufgeholt. Jetzt schauen wir mal, was noch drin ist. Mein Start war durchwachsen. Gleich in der ersten Kurve habe ich einen Schlag aufs Hinterrad bekommen und konnte das Auto gerade noch so abfangen. Ich habe schon gedacht, dass ich mich drehe, aber es hat zum Glück noch geklappt. Ich konnte weiterfahren, habe aber ein paar Positionen verloren. Dann konnte ich einen konstanten Speed gehen, der Speed war auf jeden Fall da. Ich habe einfach versucht auf der Strecke zu bleiben, denn die Piste war sehr schmutzig und glitschig, die Sichtverhältnisse deshalb nicht optimal. Das hat sich ausgezahlt, vor mir sind dann zwei Leute abgeflogen und ich konnte auf Platz sechs an David übergeben."
 
David Jahn (Küs Team75 Bernhard, Porsche 911 GT3 R), Platz 4: "Das Rennen war ganz okay. Jannes hat es gut gemacht, er war sehr vorsichtig, damit beim Start unter diesen Bedingungen nichts schiefgeht. Er wurde dann trotzdem rausgedrückt, war Achter und kam auf P6 an die Box. Ich hatte von Anfang an ein sehr gutes Gefühl im Auto und konnte sehr schnelle Zeiten fahren. Leider kam dann das Safety-Car, das hat mich ein bisschen eingebremst, auch haben sich die Hinterreifen etwas zu sehr abgekühlt. Nach dem Safety-Car konnte ich gut mitfahren, hätte auch noch etwas schneller sein können, doch bei diesen Bedingungen zu überholen ist sehr schwer. Meine Scheibe war auch extrem verschmutzt, ich konnte nur noch schlecht sehen, zumal es langsam dunkel wurde. Es ging dann nur noch darum, gut ins Ziel zu kommen. Nach den zwei Zeitstrafen für die Konkurrenz sind wir Vierte geworden, das ist super, Vierte waren wir hier auch beim Saisonauftakt. Morgen wollen wir wieder von so weit vorne starten."
 
Elia Erhart (EFP Car Collection by Tece, Audi R8 LMS), Sieger Pirelli-Trophy-Wertung): "Wir sind mit Slicks gestartet. Das funktionierte am Anfang sehr gut, doch dann hat es im hinteren Teil der Strecke wieder angefangen zu regnen. Leider ist unsere Taktik dadurch nicht aufgegangen. Wir haben dann beim Boxenstopp auf Regenreifen gewechselt. Ich freue mich sehr über den vorzeitigen Titelgewinn. Wir sind ein kleines Privatteam. Da ist der Preis für uns sehr wichtig. Wir sind sehr dankbar, denn die Reifen helfen uns sehr."

ADAC Motorsport / DW

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