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Kein Glück beim Heimspiel: das DLV-Team Schütz Motorsport
© ADAC Motorsport | Zoom

ADAC GT Masters: Schwieriges Heimspiel für Schütz Motorsport

Nach den guten Ergebnissen der ersten beiden Rennwochenenden des ADAC GT Masters trat die Mannschaft vom DLV-Team Schütz Motorsport sehr optimistisch die kurze Reise nach Hockenheim an. Die Heimstrecke des Pfälzer Rennteams sollte dem Mercedes-AMG GT3 eigentlich liegen. Doch bereits am Test-Donnerstag stellte sich heraus, dass dieses Wochenende keinesfalls so problemlos wie gewünscht ablaufen sollte. Das Team ereilte ein technischer Defekt nach dem anderen, sodass man wertvolle Test- und Trainingszeit verlor. Auch am Freitag konnte der rote AMG am ersten freien Training am Freitag wegen Technik-Problemen nicht teilnehmen.
 

Mit diesem eklatanten Erfahrungsrückstand ging Marvin Dienst am Samstag in das Qualifying. Erwartungsgemäß konnte Marvin trotz vollen Einsatzes nicht an seine Top-10-Startplätze an den ersten beiden Wochenenden anknüpfen und belegte nur den 22. Platz. Die knapp 0,9 Sekunden Rückstand auf die Pole-Position zeigten einmal mehr, wie eng das große Feld des ADAC GT Masters beisammen liegt. „Gerade im GT Masters brauchst du eigentlich jede Test-Minute. Wenn dir dann sogar ein und ein halber Tag fehlen, kann man das nicht mehr kompensieren“, zeigte sich Marvin Dienst enttäuscht.
 
Auch im Rennen war von dieser Startposition nicht mehr viel möglich. Trotz starker kämpferischer Leistung konnten Dienst und sein Partner Philipp Frommenwiler, der den Schütz-AMG zur Rennhalbzeit übernahm, nur noch auf Platz 19 vorfahren. „Wir sind in den Trainings kaum zum Fahren gekommen. Diese Informationen haben uns gefehlt und das hat sich in den Rennen gezeigt“, schilderte Frommenwiler.
 
Unter diesen Voraussetzungen ging der Schweizer dann am Sonntag in sein Qualifying, wo er den 31. Startplatz belegte. Das anschließende Rennen endete für den Kreuzlinger vorzeitig nach einer Kollision mit einem Konkurrenten. Somit blieb das Team erstmals in dieser Saison bei einem Rennwochenende punktelos. „Unser Ziel ist es eigentlich, immer Punkte einzufahren. Das war in Hockenheim nicht möglich. Für uns bedeutet das jetzt, das Wochenende aufzuarbeiten, um dann in zwei Wochen gestärkt zurückzukommen“, zeigte sich Frommenwiler kämpferisch.

Schütz Motorsport / DW