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Schwieriger Tag für Abdulaziz Turki Al Faisal
© Schubert Motorsport | Zoom

ADAC GT Masters: Schubert Motorsport erkämpft sich gute Ausgangslage am „Ring“

(Speed-Magazin) Die Startreihen zwei und drei für die Nummer 20, neunte und achte Reihe für die Nummer 19: Unter schwierigen Bedingungen hat sich Schubert Motorsport auf der Kurzanbindung des Nürburgrings gute Ausgangslagen für die Saisonrennen sieben und acht des ADAC GT Masters erkämpft. Die Mannschaft vom Motorsport-Standort Oschersleben kam zunächst mit leichtem Nieselregen aber trockener Ideallinie, später mit komplett trockener Witterung dank mutigem Set-ups bestens zurecht. Claudia Hürtgen (DE) absolvierte im ersten der beiden 40-minütigen Zeittrainings die drittbeste Zeit und startet damit im Samstagsrennen aus der zweiten Reihe. Ihr Teamkollege Dominik Schwager (DE) zog im zweiten Durchgang mit der fünften Position und damit Startreihe drei für Sonntag nach.

Trotz geringer Erfahrung mit dem etwa 500 PS starken BMW Z4 GT3 geht das zweite Schubert-Duo ebenfalls von guten Startpositionen ins Rennen: Abdulaziz Turki Al Faisal (SA) qualifizierte sich auf Position 18, sein Teamkollege Mirko Bortolotti (IT) wurde auf Position 16 abgewinkt.

Stimmen zum ADAC-GT-Masters-Zeittraining auf dem Sachsenring

Dominik Schwager mit dem Ergebnis zufrieden
Dominik Schwager mit dem Ergebnis zufrieden
© Schubert Motorsport
Stefan Wendl, Team Manager: „Wir sind von den guten Positionen in der Startaufstellung etwas überrascht. Ein so gutes Abschneiden hatten wir nicht erwartet. Ich denke, dass wir konsequenter als die Konkurrenz auf Trocken-Set-up gesetzt haben. Das war die richtige Entscheidung. Zumindest mit der Nummer 20 müssen wir uns im Rennen wohl eher nach hinten orientieren und alles dafür geben, die Positionen zu verteidigen und möglichst viele Meisterschaftspunkte mitzunehmen. Trockenes Wetter wäre uns lieber, denn die Kombination aus Streckenlayout und Regen kommt unserem BMW Z4 GT3 nicht gerade entgegen.“

BMW Z4 GT3 #19, Abdulaziz Turki Al Faisal: „Heute war es für mich schwierig, das Limit zu finden. Für mich war die Kombination aus Streckenvariante, Yokohama-Reifen und BMW Z4 GT3 komplett neu. Das Freie Training war komplett verregnet und so gab es keine Erkenntnisse für trockene Bedingungen. Ich habe mich langsam herangetastet und bin mit dem Rückstand von etwa sechs Zehntelsekunden auf meine Teamkollegin Claudia Hürtgen unter den gegebenen Umständen sehr zufrieden. Jetzt hoffe ich, dass es in den Rennen trocken bleibt, denn dann ist ein Platz unter den Top Zehn drin. Im Regen wird das dann allerdings schwierig.“

BMW Z4 GT3 #20, Dominik Schwager: „Wir sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Platz drei und Platz fünf sind gute Ausgangspositionen für die Rennen. Auch bei mir wäre wie bei Claudia die zweite Startreihe drin gewesen, doch in meinem zweiten Stint hatte ich in meinen schnellen Runden jeweils Verkehr. Die Konkurrenten haben zwar fair Platz gemacht, doch das Limit kann man so natürlich nicht ausschöpfen. Obwohl die Vorhersage für die kommenden Tage Regen angekündigt hat, hoffen wir auf trockenes Wetter, denn das liegt uns besser. Aber auch für Regen werden wir uns Gedanken machen.“

Schubert Motorsport / SC