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Pole-Position am Sonntag: Porsche-Pilot Mathieu Jaminet
© ADAC Motorsport | Zoom

ADAC GT Masters: Porsche-Pilot Jaminet auf Pole-Position

(Speed-Magazin.de) Mathieu Jaminet holte in Zandvoort im Zeittraining zum Sonntagsrennen des ADAC GT Masters die erste Pole-Position für Porsche in der Saison.

Der Pilot von Precote Herberth Motorsport setzte sich mit einer Bestzeit von 1.36,180 Minuten in der 30-minütigen Sitzung durch und sicherte sich und Porsche damit die erste Pole-Position 2018. Zuletzt hatte ein "Neunelfer" im vergangenen Jahr beim Saisonauftakt in Oschersleben auf dem ersten Startplatz gestanden. Der Pilot damals: ebenfalls Mathieu Jaminet.

"Großartig. Mir ist eine wirklich gute Runde gelungen", so der 23-Jährige, der sich am Lenkrad mit Robert Renauer abwechselt. "Ich hatte keinen Verkehr und habe keine Fehler gemacht. Auf der nächsten Runde war ich bei der ersten Zwischenzeit sogar noch schneller, habe dann aber im zweiten und dritten Sektor Zeit verloren. Daher war es das Maximum, das möglich war. Ich bin sehr glücklich für das ganze Team. Wir haben hier ein sehr starkes Auto. Aber was zählt ist das Rennen, denn dort werden die Punkte vergeben."

Nur 0,008 Sekunden langsamer als Jaminet war Mercedes-AMG-Pilot Maximilian Buhk (Mann-Filter Team HTP Motorsport), der damit für sich und Lokalmatador Indy Dontje nach einem unglücklichen Rennen am Samstag eine vielversprechende Ausgangsposition für den zweiten Durchgang schuf.

Auch in der zweiten Startreihe waren die Zeitabstände extrem eng. Adrien de Leener und Klaus Bachler wurden im Porsche 911 GT3 R vom KÜS Team75 Bernhard mit 0,013 Sekunden Rückstand Dritte, Nikolaj Rogivue und Frédéric Vervisch fehlten im Aust-Audi R8 LMS nur 0,065 Sekunden auf die Pole-Position.

Platz fünf ging an Patrick Assenheimer und Raffaele Marciello im AutoArenA Motorsport-Mercedes-AMG, dahinter folgten Jeffrey Schmidt und DTM-Star Jamie Green im Audi R8 LMS von BWT Mücke Motorsport.

Am Ende der Sitzung lag die Top Ten innerhalb von lediglich 0,242 Sekunden, insgesamt 27 Fahrzeuge platzierten sich innerhalb von nur einer Sekunde.

ADAC Motorsport / AH