Anzeige

Nürburgring on the Water
© Yaco Racing | Zoom

ADAC GT Masters: Offshore auf dem Nürburgring - Mit dem Camaro im Eifelregen

(Speed-Magazin) Ein Schiffsdiesel wäre am Wochenende in der Eifel wohl besser gewesen als der Acht-Liter große und 650 PS starke V8-Motor im Bug der beiden Chevrolet Camaro GT3 von YACO Racing powered by Jochen Schweizer. Die ADAC GT Masters-Rennen auf dem Nürburgring im Rahmen des Truck-Grand-Prix arteten bei Dauerregen regelrecht zu Wasserspielen aus. Drei Tage Regen in der Eifel machten das Wochenende für Max Sandritter/Christian Bracke und Achim Winter/Charlie Geipel zu einem schwierigen Unterfangen.

Für die beiden Camaro GT von YACO Racing powered by Jochen Schweizer verlief das Wochenende erwartet schwierig. Das größte Auto im Feld auf der kürzesten Strecke im Kalender: Keine Traumkombination. Regen macht die Aufgabe nicht einfacher, dennoch gab es Lichtblicke: Im nassen freien Training platzierten sich Max Sandritter und Christian Bracke im Mittelfeld.

Bei extrem schwierigen Witterungsbedingungen mit Regen vor dem Start zu Rennen eins und abtrocknender Strecke fuhren Winter/Geipel auf Platz 31, Sandritter/Bracke kamen fünf Positionen dahinter ins Ziel.

Kein leichtes Unterfangen auf patschnasser Strecke
Kein leichtes Unterfangen auf patschnasser Strecke
© Yaco Racing
Im Rennen zwei hatte Charlie Geipel gleich zu Beginn Pech und wurde in der zweiten Runde von einem Audi umgedreht. Der Camaro ließ sich nach dem Kontakt nicht mehr starten, für Geipel war das Rennen gelaufen. Max Sandritter und Christian Bracke brachten Ihren Camaro auf Rang 32 ins Ziel.

Teamchef Uwe Geipel war mit dem Ergebnis nicht zufrieden, blickt aber optimistisch auf das nächste Rennen. „Unsere Ergebnisse waren auf dem Nürburgring kein Grund zu jubeln. Geht man aber ins Detail und analysiert unsere Zeiten genau, sieht man schon, dass wir Fortschritte machen. Betrachtet man die Rundenzeiten unserer beiden schnellsten Fahrer, Max Sandritter und Charlie Geipel, wären beide 15. Geworden, wenn sie sich einen Camaro geteilt hätten. Man darf sich die Zeiten natürlich nicht schön rechnen, aber es gibt durchaus positive Tendenzen. Uns hat es an diesem Wochenende vor allem an Traktion gemangelt und ich befürchte, das hätte sich unter Umständen im trockenen noch stärker ausgewirkt. Nun freuen wir uns auf das nächste Rennen auf dem Red Bull Ring in Österreich. Eine schnelle Strecke, die wir kennen, und von der wir uns viel versprechen.“

Stimmen der Fahrer nach dem Wochenende auf dem Nürburgring

Christian Bracke: „Wir hatten etwas Probleme die Hinterreifen auf Temperatur zu bekommen und damit fehlte uns auf der Hinterachse der Grip. Im ersten Rennen haben wir uns dann bei der Reifenwahl verpokert und bei abtrocknender Strecke zu früh auf Slicks gesetzt. Im zweiten Lauf konnte ich gut mithalten, doch dann hatte ich wir zwischendurch ein abenteuerliches und unberechenbares Fahrverhalten. Bei Max ging es dann wieder besser.“

Charlie Geipel: „Wir haben hier bei trockener Strecke schon Probleme mit der Traktion, bei Nässe ist das nicht besser. Aber wie vorhergesagt zählten wir in dem schnellen dritten Sektor zu den Besten, nur ein Konkurrent war schneller als der Camaro. Im zweiten Rennen sprang der Motor nach dem Treffer von Luca Ludwig nicht wieder an, offenbar hat ein Kontakt des Anlassers etwas abgekommen.“

Yaco Racing / SC