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Audi-Pilot Dennis Marschall war der Schnellste im zweiten Qualifying des ADAC GT Masters auf dem Red Bull Ring. Für den 24-Jährigen war es die vierte Pole in der Rennserie.
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ADAC GT Masters: Marschall holt Pirelli Pole Position Award

Lange Zeit sah es im Zeittraining jedoch nach einer Bestzeit von Corvette-Fahrer Marvin Kirchhöfer aus. Der gebürtige Leipziger setzte sich zur Mitte der Session mit 1.29,639 erstmals an die Spitze und verbesserte danach seine Rundenzeit erst auf 1.29,131 Minuten und dann auf 1.28,895 Minuten. Doch vier Minuten vor dem Ende des Zeittrainings schlug Marschall zu: Mit 1.28,873 Minuten fuhr er auf Platz eins, danach verbesserte er sich sogar noch auf 1.28.842 Minuten. Damit lag er am Ende 53 Tausendstelsekunden vor Kirchhöfer. Als Belohnung erhielt Marschall einen exklusiven Koffer von Pirelli. Es war die erste Pole-Position für Audi auf dem Red Bull Ring.

„Das Qualifying lief praktisch perfekt“, sagte Marschall, der zusammen mit Partner Kim-Luis Schramm im Samstagsrennen die Pirelli-Junior-Wertung gewann. „Wir haben nicht mit der Pole-Position gerechnet. Wir hatten P5, P6 oder P7 erwartet, aber nicht P1. Umso glücklicher sind wir natürlich jetzt. Man hat die Freude in der Box gesehen. Wir haben das Auto seit gestern noch mal etwas verändert und das hat sich ausgezahlt. Unser Ziel ist das Podium. Uns fehlt etwas Topspeed im Vergleich zur Corvette, dafür sind wir in den anderen Sektoren sehr stark. Wir geben alles.“
 
Hinter Kirchhöfer und Teamkollege Jeffrey Schmidt platzierte sich mit Dries Vanthoor und Dennis Lind vom Team WRT ein weiterer Audi. Vanthoor war 0,190 Sekunden langsamer als die Bestzeit. Platz vier ging an den schnellsten Lamborghini der Lokalmatadore GRT Grasser Racing Team mit 1.29,047 Minuten. Mathieu Jaminet und Michael Ammermüller, die Tabellenführer und Sieger des Samstagsrennens, starten heute um 13.30 Uhr von Position fünf.
 
Der schnellste Österreicher im Feld war Porsche-Fahrer Klaus Bachler vom Precote Herberth Motorsport als Zehnter. Er teilt sich den 911 GT3 R mit Werksfahrerin Simona De Silvestro.

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