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Team Emil Frey Racing siegt bei wechselhaften Bedingungen in Zandvoort
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ADAC GT Masters: Gut gepokert – Emil Frey-Lamborghini siegt bei wechselhaften Bedingungen in Zandvoort

Perfekte Strategie, gekonnte Umsetzung: Mick Wishofer (22/A) und Konsta Lappalainen (20/FIN) haben im Lamborghini Huracán GT3 Evo #14 das Samstagsrennen auf dem niederländischen Circuit Zandvoort gewonnen. Auf Platz eins gestartet, zeigte das Fahrer-Duo bei schwierigen Bedingungen eine fehlerlose Leistung und bescherte seinem Team Emil Frey Racing den ersten Sieg bei der Debütsaison in der Deutschen GT-Meisterschaft. „Das ist ein toller Erfolg und der erste Sieg für mich und unser neues Team. Bei den schwierigen Bedingungen hatten wir keine Probleme und konnten unser Rennen von vorn kontrollieren“, sagte der junge Finne nach dem fehlerlosen Auftritt. Dahinter krönten Kim-Luis Schramm (24/Meuspath) und Dennis Marschall (25/Eggenstein) vom Team Rutronik Racing eine tolle Aufholjagd und kämpften sich mit dem Audi R8 LMS GT3 Evo II #27 vom achten auf den zweiten Rang vor. Dritter wurden die Markenkollegen Simon Reicher (22/A) und Norbert Siedler (39/A), die im Audi R8 LMS GT3 Evo II mit der Startnummer 54 den ersten Podiumsplatz für das Eastalent Racing Team im ADAC GT Masters holten.

Keyfacts, Circuit Zandvoort, Niederlande, Saisonrennen 5 von 14
  • Streckenlänge: 4,259 Meter
  • Wetter: 19 Grad, feucht, bewölkt, später trocken und teilweise sonnig
  • Pole-Position: Mick Wishofer (Emil Frey Racing, Lamborghini Huracán GT3 Evo #14), 1:34,039 Min.
  • Sieger: Wishofer/Lappalainen (Emil Frey Racing, Lamborghini Huracán GT3 Evo #14)
  • Schnellste Rennrunde: Christopher Mies (Montaplast by Land-Motorsport, Audi R8 LMS GT3 Evo II #1), 1:34,864 Min.
Kurz vor dem Samstagslauf hatte leichter Regen eingesetzt, dennoch entschieden sich die meisten Teams für einen Start auf Slicks. Das wurde Jan Marschalkowski (19/Inning) zum Verhängnis. Der Zweite des Qualifyings verlor in der Einführungsrunde auf nasser Fahrbahn die Kontrolle über seinen Mercedes-AMG GT3 Evo #8 und schlug in der Leitplanke ein. Damit war das Rennen für ihn und seinen Fahrerkollegen Daniel Juncadella (31/E) beendet. Der Restart verlief ohne Zwischenfälle. Pole-Setter Mick Wishofer begann verhalten, baute aber im weiteren Verlauf seine Führung konstant aus und übergab den Lamborghini Huracán GT3 Evo an seinen Kollegen beim Pflicht-Boxenstopp mit einem Vorsprung von knapp acht Sekunden. Konsta Lappalainen kontrollierte an der Spitze das Tempo, schonte seine Reifen und fuhr nach 37 Runden mit einem Vorsprung von 1,3 Sekunden als Erster über die Ziellinie. Dennis Marschall als Zweiter und Norbert Siedler auf Rang drei kamen bis zum Schluss nicht in Schlagdistanz zum späteren Sieger.

Wechselhafte Bedingungen sorgten für einen Reifenpoker am Start
Wechselhafte Bedingungen sorgten für einen Reifenpoker am Start
© ADAC Motorsport
 
 
Dahinter wurde das Gespann Jusuf Owega (20/Köln) und Ricardo Feller (21/CH) im Audi R8 LMS GT3 Evo II #29 vom Team Montaplast by Land-Motorsport Vierter. Damit übernahm Jusuf Owega erneut die Führung in der Gesamtwertung. Einen Achtungserfolg verbuchten Jannes Fittje (22/Langenhain) und Jaxon Evans (25/NZ) für das Team ID Racing und belegten im Porsche 911 GT3 R mit der Startnummer 44 Platz fünf. Es folgten die Markenkollegen Christian Engelhart (35/Starnberg) und Ayhancan Güven (24/TUR) mit ihrem Neunelfer #91 vom Team Joos Sportwagentechnik auf Rang sechs. Maximilian Paul (22/Dresden) und Marco Mapelli (34/I) vom Team T3 Motorsport verbesserten sich im Lamborghini Huracán GT3 Evo mit der Startnummer 71 als Siebte um zwei Plätze. Ein weiterer Lamborghini Huracán GT3 Evo von Emil Frey Racing mit Franck Perera (38/F) und Arthur Rougier (22/F) beendete das Rennen als Achter. Titelverteidiger Christopher Mies (32/Düsseldorf) sorgte im Audi R8 LMS Evo II von Montaplast by Land-Motorsport, der in diesem Jahr im ADAC GT Masters mit einem nachhaltigen Kraftstoff mit 50% erneuerbaren Komponenten betankt wird, für einen neuen Rundenrekord und landete zusammen mit Tim Zimmermann (25/Langenargen) auf Rang neun. Die Top-Ten komplettierten die Markenkollegen Patric Niederhauser (30/CH) und Luca Engstler (22/Wiggensbach) vom Team Rutronik Racing.
 
Mick Wishofer: „Ich bin sehr glücklich über meinen zweiten Erfolg im ADAC GT Masters. Es war als Führender mit den Slicks am Anfang schwierig, die richtigen Brems- und Einlenkpunkte zu finden. Auf der schnell abtrocknenden Strecke konnte ich dann die Führung ausbauen, die Konsta sicher nach Hause gefahren hat.“
 
Konsta Lappalainen: „Mick hat einen tollen Job gemacht und mir das Fahrzeug mit einem großen Vorsprung übergeben. So konnte ich das Tempo von vorn kontrollieren und die Reifen schonen. Es war für uns ein perfektes Rennen.“
 
Alle 14 Rennen im ADAC GT Masters werden um 13 Uhr gestartet. Der TV-Sender NITRO präsentiert die Läufe ab 12.30 Uhr live. 

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