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Die Grasser Racing Lambos präsentieren sich stark in Hockenheim
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ADAC GT Masters: Franck Perera holt die Pole Position am Sonntag

Um 10:25 Uhr startet das Qualifying zum Sonntagsrennen in Hockenheim. Die Protagonisten der Liga der Supersportwagen lassen es gemächlich angehen. In den ersten zehn Minuten des Quali waren die Fahrer hauptsächlich damit beschäftigt, Temperatur in die Reifen zu bekommen. Nach zehn Minuten dann die ersten schnellen Zeiten. Pierre Kaffer im Rutronic Audi mit 1:42.377 an der Spitze. Da fehlen auf die schnellste Zeit von gestern knapp 5 Sekunden. Sieben Minuten vor Schluss gehen die Zeiten deutlich nach unten Doppelführung für Grasser Racing Lamborghini durch Franck Perrera und Marco Mapelli vor Jules Gounon im Zakspeed Mercedes. Dries Vanthoor im WRT schiebt sich auf Platz zwei, gefolgt von Jules Gounon und Thomas Preining. Nick Yelloly im Schuberth BMW fährt auf Position fünf.

Perera behauptet sich an der Spitze. Yelloly fährt auf Position zwei nach vorne. Maxi Buhk auf drei vor Dennis Marschall und Dries Vanthoor. Am Ende sichert Franck Perera dem Grasser-Lamborghini Team die zweite Pole-Position. Nick Yelloy schafft es als zweiter in die erste Startreihe. In Reihe zwei Maxi Buhk im Landgraf Mercedes und Dennis Marschall im Rutronic Audi. Reihe drei mit Dries Vanthoor (Audi) und Maro Engel (Mercedes). Auf Startposition 7 Patric Niederhauser (Audi) und auf 8 steht Jules Gounon (Mercedes). Clemens Schmid (Lambo) und Thomas Preining (Porsche) in Reihe fünf als letzte der Top-Ten. Tabellenleader Chris Mies fährt auf Startplatz elf, dahinter Michael Ammermüller im SSR Porsche.

Franck Perera holt die Pole Position am Sonntag
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Mit seiner Bestzeit von 1:37.696 war Franck Perera nur unwesentlich langsamer als Mirko Bortolotti gestern im Schwesterauto von Grasser-Racing. Interessant zum Vergleich die Pole-Position-Zeiten der DTM von vor drei Wochen. Am Samstag holte sich Kelvin van der Linde im Abt-Audi die Pole mit 1:36.649, am Sonntag kam der Abt-Pilot auf eine Zeit von 1:37.479. Wenn man nun die erheblich kälteren Temperaturen in die Beurteilung mit einbezieht, kann man davon ausgehen das sich die GT-Masters Akteure auf gleich hohem Nieveau wie die DTM-Piloten bewegen.
 

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Horst Bernhardt