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Top-10-Ergebnis von Keilwitz und Eriksson
© ADAC Motorsport | Zoom

ADAC GT Masters: Erste Punkte für Zakspeed

Dass das ADAC GT Masters die wettbewerbsstärkste GT3-Serie der Welt ist, wird wohl spätestens nach diesem Wochenende niemand mehr bestreiten. So befanden sich im ersten Qualifying insgesamt 27 Fahrzeuge innerhalb einer Sekunde. Im zweiten Zeittraining waren es sogar 31 Fahrzeuge und damit fast das gesamte Feld. "Wenn man hier nicht alles auf den Punkt bringt, kann schon ein Zehntel sechs bis sieben Startpositionen kosten," so Teamchef Philipp Zakowski.

Leider war dies beim Team Zakspeed vor allem im Samstagsqualifying der Fall und die beiden Mercedes-AMG GT3 Evo mussten von den Startplätzen 20 und 21 ins Rennen gehen. In der ersten Rennhälfte zeigte dann aber vor allem Jimmy Eriksson im Auto mit der Startnummer 21, dass mit dem Team grundsätzlich zu rechnen ist. Er machte sage und schreibe 15 Positionen gut und bog auf Rang sechs in die Boxengasse ein, um das Fahrzeug an Daniel Keilwitz zu übergeben. Leider überschritt Eriksson dabei die zugelassene Höchstgeschwindigkeit und Keilwitz musste kurz darauf zur Durchfahrtsstrafe antreten. Mit diesem Zeitverlust kam das Duo dann schlussendlich nicht mehr über einen 25. Platz hinaus. Für die Teamkollegen Mick Wishofer und Dorian Boccolacci verlief das Rennen in ihrem Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer 20 dagegen besser. Sie kämpften sich von Startplatz 20 bis auf Rang 11 nach vorn und sammelten somit die ersten Punkte für das Team. Wishofer sicherte sich außerdem den dritten Platz in der Pirelli-Junior Wertung.
 
Für das Sonntagsrennen qualifizierte sich Daniel Keilwitz am Morgen auf Rang 13, wobei ihm lediglich vier Zehntel auf die Pole-Position fehlten. Mit knappen zwei Zehntelsekunden dahinter sprang für Teamkollege Boccolacci der 18. Startplatz heraus. Im Rennen konnten sich dann beide Fahrzeuge kontinuierlich nach vorne kämpfen und einige Positionen gutmachen. Keilwitz und Eriksson sahen die Zielflagge als Neunte und fuhren somit in die Top 10. Boccolacci und Wishofer kamen auf Rang 15 ins Ziel und sammelten somit auch im zweiten Rennen noch einen Punkt. In der Pielli-Junior-Wertung sicherte sich Wishofer zudem den fünften Platz.
 
Philipp Zakowski: "Leider haben wir an diesem Wochenende nicht alles zusammengebracht, obwohl der Speed da war, wie man im Rennen gesehen hat. Wir wissen aber, wo wir ansetzen müssen, damit es beim nächsten Mal besser läuft. Das ist schon in knapp zwei Wochen auf unserer Heimstrecke, dem Nürburgring. Darauf freuen wir uns ganz besonders, wenngleich uns nach aktuellem Stand natürlich die Fans und Gäste fehlen werden."

Zakspeed / DW