Anzeige

Mayer und Seyffarth hatten keine leichte Aufgabe
© Seyffarth | Zoom

ADAC GT Masters: Enttäuschendes Ende trotz vielversprechender Performance von Seyffarth Motorsport

(Speed Magazin) Das Rennwochenende des ADAC GT Masters auf dem Nürburgring verlief wahrhaftig nicht nach dem Geschmack von Seyffarth Motorsport.  Obwohl Maximilian Mayer und Jan Seyffarth mehrmals positiv auf sich aufmerksam machten, verbuchte das Duo im Mercedes SLS AMG GT3 kein zählbares Ergebnis. Tückische Wetterkapriolen und die Berührung mit einem waghalsigen Konkurrenten machten dem Rennstall von Rüdiger Seyffarth einen Strich durch die Rechnung.

Besonders Jan Seyffarth hatte sich auf das Gastspiel am Nürburgring gefreut. Erst vor einer Woche hatte der Querfurter in der Eifel das Rennen der VLN Langstreckenmeister­schaft als Gesamtsieger beendet, ebenfalls auf einem Mercedes SLS. Wie schnell sich das Blatt auf dem Nürburgring jedoch wenden kann, zeigte sich nun in der „Liga der Traumsportwagen“.

Der Thermik-Mercedes-SLS im Eifel Regen
Der Thermik-Mercedes-SLS im Eifel Regen
© Seyffarth
Schon im ersten Rennen am Samstagmittag sorgte die Anfangsphase für eine dramati­sche Schrecksekunde. Maximilian Mayer wurde von einem Konkurrenten in einen Dre­her verwickelt, kam von der Strecke ab und musste das gesamte Feld passieren lassen. Mayer und Seyffarth legten anschliessend eine grosse Portion Kampfgeist an den Tag und fuhren im Feld, das rund 40 GT3-Boliden umfasst, immerhin auf Rang 18 vor.

Eine vielversprechende Ausgangslage hatte Jan Seyffarth für den zweiten Lauf geschaf­fen. Im Zeittraining war er auf Rang vier gefahren und zeigte damit, dass der Seyffarth-SLS zu den schnellsten Fahrzeugen im Feld gehört. Aus der zweiten Startreihe sorgte Seyffarth für spannende Positionskämpfe, bis er kurz vor dem Boxenstopp dem Eifelwet­ter zum Opfer fiel. Auf der Strecke befand sich so viel Wasser, dass ein Ausrutscher nicht mehr zu vermeiden war. Auch Maximilian Mayer hatte Schwierigkeiten, im strömen­den Regen seinen Rhythmus zu finden, sodass er am Ende auf Rang 17 ins Ziel fuhr. Bemerkenswert: Bis zu seinem Ausrutscher konnte Jan Seyffarth die Rundenzeiten der Top-Fahrzeuge problemlos mitgehen und hielt sich auch nach dem Zwischenfall in der Spitzengruppe, womit er das Potenzial seines Teams unterstreichen konnte.

Seyffarth Motorsport / J Patric