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Belgier gewinnt am Sonntag Nachwuchswertung am Sachsenring
© ADAC Motorsport | Zoom

ADAC GT Masters: Charles Weerts zum dritten Mal bester Junior

Gesamtplatz zwei und Sieg in der Pirelli-Junior-Wertung - Für Audi-Pilot Charles Weerts war der Sonntag in Sachsen ein erfolgreicher. Dass der zweite Renntag in dieser Saison dem jüngsten Fahrer im Feld gut liegt, hatte Weerts schon an den ersten beiden Rennwochenenden gezeigt. Am Lausitzring gelang dem 19-Jährigen gleich ein Gesamtsieg, am Sonntag auf dem Nürburgring fuhr er auf Platz zwei. Beide Male triumphierte er auch in der Nachwuchs-Wertung der "Liga der Supersportwagen". Nun legte er am Sachsenring nach. Team-WRT-Kollege Dries Vanthoor ging als Neunter ins Rennen und verbesserte sich bis zum Fahrerwechsel auf Rang sechs. Dank eine gut getimten Boxenstopp kam Weerts als Dritter wieder auf die Strecke. Nach der Zielduchfahrt rückte der Belgier wegen einer Strafe für den ursprünglich erstplatzierten Lamborghini noch auf Rang zwei vor.

"Sicherlich war es kein leichtes Rennen für uns, da wir am Wochenende auch immer wieder Schwierigkeiten mit der Balance des Autos hatten, doch am Ende war unsere Arbeit von Erfolg gekrönt", bilanzierte Weerts. "Dries [Vanthoor] und das Team haben einen super Job gemacht, sodass wir im Rennen unsere Gegner hinter uns halten konnten. Die Corvette war auf der Geraden einfach zu schnell, darüber hinaus bietet der Sachsenring kaum Überholchancen. Heute ist es für uns gut gelaufen und auch in Zukunft werden wir natürlich weiterhin unser Bestes geben."
 
Platz zwei in der Pirelli-Junior-Wertung sicherte sich Henric Skoog im BMW M6 GT3 von Schubert Motorsport, enbenfalls auf das Podium schafften es Dennis Marschall und Carrie Schreiner im Audi von Rutronik Racing. Marschall hatte ihm Qualifying seine zweite Pole-Position der Saison erobert.
 
Auch in der Pirelli-Trophy-Wertung für nicht professionelle Piloten ging der Sieg an das Team WRT. Hier setzte sich der Schweizer Rolf Ineichen gegen die Audi Markenkollegen Elia Erhart und Filip Salaquarda durch.

ADAC Motorsport / DW