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Alessi setzte sich am Start durch
© ADAC GT Masters | Zoom

ADAC GT Masters auf dem Sachsenring: Tabellenführer Alessi/Keilwitz feiern zweiten Saisonsieg

(Speed-Magazin) Diego Alessi (40, I) und Daniel Keilwitz (22, Villingen / Callaway Competition) fahren in Ihrer Corvette Z06 auf dem Sachsenring weiter auf der Erfolgsspur. Die Tabellenführer starten in beiden Läufen des ADAC GT Masters in Sachsen von der Pole Position und sicherten sich im ersten Lauf am Samstag ihren zweiten Saisonsieg. Jesse Krohn (21, FI) und Nico Verdonck (26, B) fuhren die US-Sportwagenikone Ford GT auf Platz zwei. Maximilian Götz (26, Uffenheim) und Sebastian Asch (26, Ammerbuch / kfzteile24 MS RACING Team) komplettierten im Mercedes-Benz SLS AMG das Podium. "Auf dieser Strecke hätten wir nicht mit einem Sieg gerechnet", freute sich Keilwitz über den für ihn unerwarteten Sieg.

Das GT Masters Podium am Sachsenring
Das GT Masters Podium am Sachsenring
© ADAC GT Masters
Das Fundament zum zweiten Saisonsieg legte Diego Alessi mit einem guten Start von der Pole Position. Der Italiener münzte seinen ersten Startplatz in die Führung um, geriet aber unter Druck von ADAC GT Masters-Titelverteidiger Dino Lunardi (33, F / ALPINA) im BMW ALPINA B6. Lunardi folgte Alessi bis zum Fahrerwechsel in Schlagdistanz, konnte sich aber nie für eine erfolgreiche Attacke auf die führende Corvette positionieren. Nach dem Fahrerwechsel blieb die Reihenfolge auf den ersten beiden Positionen unverändert, nun war es Maxime Martin (26, B / ALPINA), der im BMW ALPINA die führende Corvette mit Daniel Keilwitz am Steuer über die Berg- und Talbahn des Sachsenrings jagte. Das Duell um den Sieg fand allerdings ein frühes Ende, als Martin mit einem Reifenschaden drei Runden vor dem Rennende die Box ansteuern musste.

Zweiter Amateur-Sieg für Poulsen
Zweiter Amateur-Sieg für Poulsen
© ADAC GT Masters
Keilwitz konnte sich an der Spitze in den letzten Rennminuten allerdings nicht ausruhen, denn auch der neue zweitplatzierte Nico Verdonck im Ford GT witterte seine Chance. Am Ende musste sich der Ford-Pilot allerdings mit einem Rückstand von 1,9 Sekunden geschlagen geben. Bestes Mercedes-Duo waren Maximilian Götz/Sebastian Asch, die mit ihrem schwarzen Flügeltürer bereits zum dritten Mal in fünf Rennen auf das Podium fuhren.

"In der zweiten Rennhälfte hat mich Maxime Martin stark unter Druck gesetzt, aber ich habe schnell gemerkt, dass er nicht schnell genug war, um mich zu überholen", schilderte Sieger Keilwitz. "Als er plötzlich aus meinen Rückspiegel verschwunden war, konnte ich den Ford gut auf Distanz halten und den Sieg kontrolliert ins Ziel fahren." Für Nico Verdonck war das Rennen einige Runden zu kurz: "Ich lag in den letzten Runden schon dicht hinter der Corvette, aber am Ende hat die Zeit nicht mehr gereicht, um Keilwitz anzugreifen."

Desiree Blanc