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Das Podium war in Reichweite
© Gusche / Simninja | Zoom

ADAC GT Masters: Andreas Wirth - Bestes Saisonergebnis auf dem Red Bull Ring

(Speed-Magazin) Die Pechsträhne von Andreas Wirth im ADAC GT Masters hat in Österreich endlich ein Ende gefunden. Beim Start in die zweite Saisonhälfte der populären Sportwagenserie auf dem Red Bull Ring in der Steiermark gelangen dem Heidelberger zusammen mit dem ehemaligen Formel-1-Piloten Heinz-Harald Frentzen zwei gute Ergebnisse. In ihrer Corvette Z06.R GT3 von Callaway Competition belegten Wirth und Frentzen die Ränge fünf und vier. Ein kleiner Wermutstropfen bleibt trotz des bisher besten Saisonergebnisses: Ein ärgerlicher Zwischenfall beim Boxenstopp im zweiten Rennen kostete einen möglichen Podiumsplatz.

Im ersten Rennen konnten Wirth und Frentzen gegen die auf dem schnellen Red Bull Ring starke Porsche-Fraktion wenig ausrichten und kamen hinter vier 911 als Fünfte ins Ziel. „Best of the rest“, sagte Wirth mit einem Lächeln nach dem Rennen. „Gegen die Porsche hatten wir keine Chance, allerdings wurde ich in der ersten Rennhälfte von einem etwas langsameren Porsche blockiert, kam aber nicht ohne Risiko vorbei. Als der Porsche vor mir zum Boxenstopp ging, war ich gleich 1,5 Sekunden schneller.“

Dem fünften Platz am Samstag folgte am Sonntag mit Platz vier das bisher beste Saisonergebnis von Wirth. Frentzen steuerte die Corvette in der ersten Halbzeit souverän auf Platz fünf, wurde dann aber von einem Konkurrenten in der Boxeneinfahrt umgedreht und kam direkt zum Fahrerwechsel in die Box. „Als ich dann losfahren wollte, stand mir ein Fotograf im Weg“, ärgerte sich Wirth. „Das hat uns drei, vier Sekunden gekostet.“ Wirth brachte die Corvette schließlich auf dem vierten Rang ins Ziel und verfehlt das Podium denkbar knapp um nur 2,4 Sekunden. „Heute hat es ganz eindeutig endlich für einen Platz unter den ersten drei gelangt. Schade, dass uns durch die beiden Zwischenfälle ein Podium gestohlen wurde. Jetzt greifen wir beim nächsten Rennen in zwei Wochen auf dem Lausitzring wieder an. Dort wollen wir endlich einen Pokal und Champagner!“

Andreas Wirth Racing / SC