ADAC GT Masters 2013: Prosperia C. Abt Racing gewinnt Teamwertung!
(Speed-Magazin.de / ADAC GT Masters) Überraschende Wende beim letzten Rennen des ADAC GT Masters: Nach einem Komplett-Ausfall aller drei Fahrzeuge am Samstag rettete Prosperia C. Abt Racing den Gewinn der Teamwertung mit zwei Podestplatzierungen am Sonntag. Die Krönung einer unter dem Strich erfolgreichen Debütsaison in der Liga der Supersportwagen war damit perfekt. „Wir haben uns nicht unterkriegen lassen und freuen uns sehr über dieses super Ergebnis. Zwar haben wir die Fahrerwertung nicht gewonnen, aber im nächsten Jahr greifen wir erneut an“, sagte Teamchef Christian Abt, der als Verantwortlicher seine zweite Team-Meisterschaft nach 2010 feierte.Bereits das erste Qualifying auf dem badischen Traditionskurs begann für die Frankfurter Mannschaft, die als Tabellenführer mit einem Vorsprung von neun Punkten nach Hockenheim gereist war, nahezu optimal: Während René Rast die drittschnellste Zeit im Audi R8 LMS ultra #27 auf den Asphalt brannte, stellte Teamkollege Christer Jöns sein Fahrzeug mit der #28 auf Startrang sieben. Nicht so gut lief es für Rahel Frey (#26). Die Schweizerin kam im Audi R8 LMS ultra nicht über Position 20 hinaus. Ebenso aussichtsreich verlief das zweite Zeittraining. Christopher Mies erkämpfte Platz fünf und auch Christopher Haase sowie Markus Winkelhock positionierten sich in den Autos #26 und #28 auf Rang sechs und neun unter den besten Zehn.
© Prosperia C. Abt
Bitter traf es auch René Rast. Nachdem das Rennen nach einer rund 30-minütigen Unterbrechung hinter dem Safetycar wieder freigegeben wurde, hielt Rast noch seine dritte Position. Doch knapp 15 Minuten später streikte das Getriebe, so dass er vorzeitig in der Box parken musste. „Da war heute einfach der Wurm drin. Sehr ärgerlich“, so Rast. Auch Christer Jöns und Markus Winkelhock hatten nach einem Kühlwasser-Leck am Audi R8 LMS ultra mit der Nummer 28 keine Chancen mehr auf eine Weiterfahrt und kassierten einen Nuller.
© Prosperia C. Abt
Insgesamt kann das erst in dieser Saison neu gegründete Team auf eine gute Bilanz zurückblicken. In den 16 Rennen holten die drei Fahrerpaarungen zwei Siege und sieben weitere Podestplatzierungen. Ein Highlight war auch das Zeittraining zum zweiten Lauf in der Slowakei: Alle drei Prosperia-Fahrzeuge lagen innerhalb von 0,047 Sekunden und besetzten die ersten drei Startplätze.
„Das war wirklich ein irres Finale. Die ganze Mannschaft hat alles gegeben und ich möchte mich bei jedem einzelnen bedanken. Nicht nur das Ergebnis von heute hat gezählt, sondern die Leistungen der gesamten Saison“, resümierte Teambesitzer Slobodan Cvetkovic.
Prosperia C. Abt Racing / J.M