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Schubert-Motorsport mit zwei BMW Z4 GT3 an den Start
© ADAC | Zoom

ADAC GT Masters 2012: Schubert Motorsport startet mit doppelter Power

(Speed Magazin) Schubert-Motorsport-Power mal zwei: Der Rennstall aus Oschersleben schickt beim dritten Rennwochenende des ADAC GT Masters auf dem Sachsenring erstmals zwei BMW Z4 GT3 an den Start. Nummer 19 und Nummer 20 verfolgen dabei ein gemeinsames Ziel: Punkte und Podestplätze im Kampf um die Fahrer- und Teammeisterschaft nach Hause in die Magdeburger Börde zu holen.

Claudia Hürtgen (DE) und Dominik Schwager (DE) bekommen für den Rest der Saison mit Abdulaziz Turki Al Faisal (SA) und Mirko Bortolotti (IT) eine hochkarätige Verstärkung: Abdulaziz Turki Al Faisal gewann in der vergangenen Saison den Porsche Carrera Cup des Mittleren Ostens, Mirko Bortolotti machte sich jüngst als Formel-2-Champion 2011 und Williams-Formel-1-Testpilot international einen Namen. Hürtgen/Schwager und Schubert Motorsport gehen in den beiden Wertungen für Fahrer und Teams jeweils als Fünfte mit einem Rückstand von zwölf Zählern in das Sachsenring-Wochenende. In vier Rennen erzielte die Mannschaft um Torsten Schubert bisher zwei Podiumsresultate.

Das Schubert-Quartett und die zwei BMW Z4 GT3 bekommen es am kommenden Wochenende mit einer echte Herausforderung zu tun: Mit dem Sachsenring steht eine der traditionsreichesten Rennstrecken Deutschlands auf der Agenda. Die 1927 gegründete und 1996 neueröffnete Berg-und-Tal-Bahn erinnert in Teilen an legendäre Rennstrecken-Abschnitte der Nürburgring-Nordschleife – wie etwa die

Ziel: Punkte & Podestplätze nach Hause in die Magdeburger Börde z
Ziel: Punkte & Podestplätze nach Hause in die Magdeburger Börde z
© ADAC
sogenannte Fuchsröhre. Und das macht den Sachsenring zu einer XS-Variante der „Grünen Hölle“: Die 3.671 Meter lange Rennstrecke weist in ihrem Verlauf aus zehn Links- und vier Rechtskurven an ihrer steilsten Stelle 12,8 Prozent Gefälle auf. Die längste Gerade misst 780 Meter. Gefragt ist deshalb der optimale Set-up-Kompromiss für sowohl langsame und enge Passagen als auch mittelschnelle und schnelle Kurven sowie Top-Speed-Abschnitte.

Stefan Wendl, Team Manager: „Wir gehen in zweierlei Hinsicht gestärkt in die kommenden Rennen des ADAC GT Masters. Zum einen haben wir mit Abdulaziz Turki Al Faisal und Mirko Bortolotti zwei richtig gute Racer zusätzlich in unseren Reihen, zum anderen beflügeln uns die Ergebnisse der ersten vier Rennen. Wir waren stets in der Lage, aus eigener Kraft mit um Podiumsresultate zu kämpfen – das ist auch auf dem Sachsenring unser Traumziel, wenigstens aber Punkteränge. Das wird jedoch angesichts unserer Platzierungsgewichte ganz und gar nicht leicht. Doch mit einem Null-Fehler-Job werden wir versuchen, das Maximum für uns herauszuholen.“

ADAC GT Masters, BMW Z4 GT3 #19, Abdulaziz Turki Al Faisal:
„Ich freue mich sehr auf unser erstes Rennen im ADAC GT Masters, nachdem wir mit Schubert Motorsport in der Vergangenheit viele Erfolgsgeschichten erlebt haben. Das ADAC GT Masters ist für uns der nächste Schritt, denn es ist eine der stärksten GT-Serien weltweit. Nachdem wir die ersten beiden Rennen der Saison auslassen mussten, ist die Vorfreude jetzt umso größer. Der Sachsenring ist eine faszinierende Rennstrecke. Hoffentlich bleibt es trocken, damit wir das Optimum herausholen können.“

ADAC GT Masters, BMW Z4 GT3 #20, Claudia Hürtgen: „Ich bin schon viele Jahre nicht mehr am Sachsenring gefahren. Eine Einschätzung abzugeben, wie unser BMW Z4 GT3 zu der Rennstrecke passt, fällt mir deshalb schwer. Zudem haben wir mit der Neueinstufung in der ‚Balance of Performance‘ und angesichts des Platzierungsgewichts mehr Ballast an Bord – auf einer Berg- und Talbahn wie dem Sachsenring kommt uns das sicher nicht entgegen. Es wird darum gehen, unter den gegebenen Umständen ein perfektes Set-up zu finden, sich in die Top Zehn zu qualifizieren und in den Rennen möglichst viele Punkte zu holen. Das ist unser Ziel.“

Schubert-Motorsport / J Patric