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Bildergalerie: ADAC GT Masters Oschersleben 2020

Die Favoriten: Maximal 50 Punkte werden am Wochenende in Oschersleben noch vergeben. 50 Zähler, die zwischen unbändigem Jubel und tiefer Enttäuschung entscheiden. Und jeder einzelne dieser Zähler kann am Ende im Kampf um die Meisterschaft entscheidend sein. Denn zum 13. Mal in 14 Saisons des ADAC GT Masters fällt die Titelentscheidung erst beim Saisonfinale. Die Audi-Fahrer Patric Niederhauser und Kelvin van der Linde führen die Gesamtwertung mit fünf Zählern Vorsprung an. Ihr großer Traum: als erste Fahrer überhaupt den Titel in der "Liga der Supersportwagen" zu verteidigen. Doch die härtesten Konkurrenten liegen in Schlagdistanz: Porsche-Fahrer Robert Renauer hat nach einem starken Lausitzring-Wochenende mit zwei Podestplätzen nur noch fünf Zähler Rückstand zur Spitze. Mit wem sich der Bayer am Wochenende den "Elfer" teilen wird, ist noch nicht entschieden. Zwei weitere Zähler dahinter folgen die Markenkollegen Christian Engelhart und Michael Ammermüller, die als einzige Fahrerpaarung bisher zwei Siege geholt haben. Sie wollen ebenso wie die Viertplatzierten der Meisterschaft, die Mercedes-AMG-Fahrer Luca Stolz (25/Brachbach) und Maro Engel (35/Monte Carlo, beide Toksport WRT), im Debütjahr ihres Rennstalls ihren ersten Fahrertitel einfahren. Dank ihres ersten Saisonsieges am Samstag auf dem Lausitzring wahrten dagegen die auf dem sechsten Gesamtrang liegenden Audi-Fahrer Max Hofer (21/A) und Christopher Haase (33/Kulmbach, beide Montaplast by Land Motorsport) ihre rechnerischen Chancen auf den Titelgewinn.