Porsche Esports Supercup wird zum Sprungbrett in den realen Motorsport
(Speed-Magazin.de / Porsche) Fokus auf Nachwuchsförderung, mehrstufiges Auswahlverfahren und Sprungbrett in den realen Rennsport: Porsche Motorsport entwickelt seinen digitalen Markenpokal weiter. Mit der neuen Saison des Porsche Esports Supercup (PESC) wird der Wettbewerb enger mit dem realen Motorsport verknüpft. Für den Sieger eröffnet sich die Chance auf einen Einstieg in den realen Motorsport.Digitaler Markenpokal stellt Nachwuchsförderung in den Mittelpunkt
„Durch die Weiterentwicklung heben wir den Porsche Esports Supercup auf ein neues Level und verzahnen ihn noch mit unseren Nachwuchsprogrammen“, so Nina Braack, Managerin Esports bei Porsche Motorsport. „Uns geht es dabei nicht nur um Sichtbarkeit innerhalb der Simracing-Welt, sondern um echten Wettbewerb ganz im Sinne der Porsche-DNA. Wir schaffen einen strukturierten, leistungsorientierten Auswahlprozess – vom digitalen Wettbewerb bis zur Entscheidung auf der realen Rennstrecke mit der Absicht, die größten Talente aus dem virtuellen Motorsport zu entdecken und zu fördern.“
Exemplarisch für den Übergang vom virtuellen in den realen Motorsport steht Joshua Rogers. Der Porsche-Werksfahrer des Porsche Coanda Esports Racing Team zählt seit Jahren zu den erfolgreichsten Simracern weltweit. In dieser Saison erhält der Australier die Möglichkeit, auch im realen Motorsport anzutreten. Am vergangenen Wochenende startete er in der Porsche Sprint Challenge Great Britain am Steuer eines Porsche 718 Cayman GT4 RS Clubsport in der RS Pro Category. Dabei gelang Rogers ein erfolgreicher Saisonstart: In den drei 20-minütigen Rennen belegte er einmal Platz 2 und zweimal Platz 3.
Porsche Esports Supercup 2026
Qualifikation: Die Qualifikation für die auf der Plattform iRacing ausgetragene Online-Competition erfolgt über zwei Wege. Die nationalen Meisterschaften der Porsche-Märkte bilden einen ersten Einstieg. Dazu zählen in diesem Jahr der Porsche Esports Carrera Cup Great Britain, der Porsche Esports Carrera Cup North America und die Porsche Esports Endurance Trophy Nürburgring. Bis zu drei Fahrer pro Serie qualifizieren sich für die nächste Stufe. Parallel dazu bietet der Global Open Qualifier eine offene Qualifikationsplattform über mehrere Rennwochen im Mai und im Juni. Die Fahrer werden innerhalb ihrer Regionen gewertet, bis zu 32 Teilnehmer pro Region steigen in die Regionalmeisterschaften auf.
Regional Championship: In vier Regionen treten die qualifizierten Fahrer in jeweils fünf Rennen gegeneinander an. Die Rennen finden zwischen dem 27. Juni und dem 29. August statt und werden wöchentlich ausgetragen. Gefahren wird auf ausgewählten Strecken der jeweiligen Region. Pro Region gehen bis zu 32 Fahrer an den Start und kämpfen um je acht Tickets für die Weltmeisterschaft.
World Championship: In der Weltmeisterschaft treten 32 Simracer im internationalen Vergleich gegeneinander an. Die fünf Rennen finden zwischen dem 19. September und dem 24. Oktober auf den virtuellen Strecken in Spa-Francorchamps, Silverstone, Suzuka, Interlagos und Monza statt. Neben dem sportlichen Wettbewerb kämpfen die Fahrer um ein Preisgeld von insgesamt 30.000 US-Dollar, davon 10.000 US-Dollar für den Sieger.
Talent Shoot-Out: Auf Basis der Weltmeisterschaft werden bis zu fünf Teilnehmer zu einem finalen Auswahlverfahren ins Porsche Esports Performance Center (PEPC) nach Köln eingeladen. Im Rahmen dieses Talent Shoot-Outs durchlaufen die Nachwuchspiloten weitere Tests. Die besten Fahrer erhalten die Möglichkeit, sich im realen Rennfahrzeug auf der Rennstrecke zu beweisen. Porsche Motorsport begleitet einen der ausgewählten Kandidaten beim Einstieg in den Motorsport mit der Absicht eines Einsatzes in einem Porsche-Markenpokal.
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