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Am Dienstagabend sind zwei populäre Sim-Racing-Rennserien mit Titelgewinnen für BMW Teams zu Ende gegangen
© BMW Motorsport | Zoom

BMW Teams feiern zwei Sim-Racing-Titelgewinne innerhalb weniger Stunden

Am Dienstagabend sind zwei populäre Sim-Racing-Rennserien mit Titelgewinnen für BMW Teams zu Ende gegangen. In der DTM Esports Championship triumphierte beim Grand Finale das Team um BMW DTM-Fahrer Sheldon van der Linde (RSA). Williams Esports-Fahrer Moritz Löhner (GER) sicherte sich am Steuer des virtuellen BMW M4 DTM gleichzeitig den Fahrertitel. Wenige Stunden später stand das Team BMW Bank als Gesamtsieger der Digitalen Nürburgring-Langstrecken-Serie powered by VCO fest. BMW Werksfahrer Bruno Spengler (CAN) sowie Nils Koch und Kay Kaschube (beide GER) vom Team BS+COMPETITION reichte beim Saisonfinale ein vierter Platz im virtuellen BMW Z4 GT3, um Platz eins im Gesamtklassement zu behaupten.

DTM Esports Championship.

Im Rahmen von vier Rennveranstaltungen haben in den vergangenen Wochen Teams aus professionellen Rennfahrern und Top-Sim-Racern auf der Plattform Raceroom den Titel des DTM Esports Champions ausgefahren. Für BMW Motorsport waren die aktiven DTM-Fahrer Lucas Auer (AUT), Timo Glock (GER) und Sheldon van der Linde (RSA) zusätzlich zu ihren regulären Rennen in der DTM als Kapitäne ihrer Esports-Teams im Einsatz.
 
Beim Grand Finale am Dienstagabend triumphierte letztlich das „Team Sheldon van der Linde“. Garant für den Erfolg war vor allem Williams Esports-Fahrer Moritz Löhner, der im virtuellen BMW M4 DTM zwei der letzten drei Rennen, für die es doppelte Punkte gab, gewinnen konnte. Aber auch sein Teamkollege Tim Jarschel (GER) fuhr zweimal aufs Podium und steuerte wichtige Punkte bei. Vierter Fahrer neben van der Linde selbst, der regelmäßig zu den besten Profi-Rennfahrern im Feld zählte, war Leonard Krippner (GER).
 
Großer Gewinner des Abends war aber Löhner, der dank seiner Siege neben der Team- auch die Fahrerwertung gewann. Als Preis dafür erhält er eine Testfahrt in einem GT4-Fahrzeug der DTM Trophy. Das gesamte „Team Sheldon van der Linde“ wird zu einem mehrtägigen Workshop bei Formula Medicine sowie einem Test im professionellen Simulator eingeladen.

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© BMW Motorsport
 
 
Sheldon van der Linde (Team Sheldon van der Linde): „DTM Esports Champion zu sein, ist cool und fühlt sich super an. Als die Teams für diese Meisterschaft ausgelost wurden, hätte ich mir noch nicht träumen lassen, dass ich einige der besten Sim-Racer auf der Plattform Raceroom gezogen habe. Ich freue mich sehr für Moritz Löhner, dass er den Gesamtsieg bei den Sim-Racern eingefahren hat. Ich weiß, dass ein wirklich cooler Preis auf ihn wartet. Viel Spaß damit.“
 
Moritz Löhner (Team Sheldon van der Linde): „Der Titelgewinn freut mich riesig. Nach dem ersten Rennen auf der Strecke in Portimão dachte ich schon, dass der Kampf um den Titel gelaufen ist. Ich habe aber nicht aufgegeben und mir selbst gesagt, dass in den verbleibenden zwei Rennen noch viel passieren kann. So war es dann auch. Ich konnte den Rückstand durch zwei Siege und zwei Polepositions noch aufholen. Jetzt bin ich schon sehr gespannt darauf, wie mein Test im GT4-Fahrzeug laufen wird. Ich denke, das ‚Team Sheldon van der Linde‘ war das beste, das am Start war. Die Zusammenarbeit mit Sheldon war super. Wir haben viel kommuniziert und uns gegenseitig geholfen. Wir haben uns super verstanden, und der Teamtitel ist das Sahnehäubchen auf meinem Fahrertitel.“
 
Tim Jarschel (Team Sheldon van der Linde): „Es war sehr cool, dass wir im Rahmen dieser Rennserie den realen und den virtuellen Rennsport verbinden konnten. Dazu noch den Teamtitel eingefahren zu haben, rundet die Erfahrung perfekt ab. Die Meisterschaft war sehr gut aufgebaut, und die Rennen haben viel Spaß gemacht. Ich würde mich freuen, wenn solche Meisterschaften häufiger stattfinden würden.“
 
Leonard Krippner (Team Sheldon van der Linde): „Ich bin sehr glücklich, dass ich hier dabei sein durfte. Schon bei der Auslosung der Teams habe ich mich sehr gefreut, mit Sheldon, Moritz und Tim gemeinsam zu fahren. Moritz und Tim sind zwei der weltbesten Fahrer auf der Plattform Raceroom. Für mich als Neuling bei Raceroom war die Rennserie eine echt coole Erfahrung. Dazu zählte auch, sich mal mit einem Rennfahrer wie Sheldon direkt austauschen zu können. Ich habe mein Bestes gegeben, um meinen Teil zum Teamerfolg beizutragen, aber letztlich haben vor allem Moritz und Tim die Sache gerockt.“

Digitale Nürburgring Langstrecken-Serie, DNLS, Nordschleife, BMW Z4 GT3, BS+COMPETITION
Digitale Nürburgring Langstrecken-Serie, DNLS, Nordschleife, BMW Z4 GT3, BS+COMPETITION
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Digitale Nürburgring-Langstrecken-Serie powered by VCO.

Mit dem neunten Saisonrennen endete am Dienstagabend die auf der Sim-Racing-Plattform iRacing ausgetragene erste Saison der Digitalen Nürburgring-Langstrecken-Serie powered by VCO. Dem Team BMW Bank mit den Fahrern Bruno Spengler, Nils Koch und Kay Kaschube reichte ein vierter Platz im BMW Z4 GT3, um sich den Gesamtsieg zu sichern. Das Trio hatte im Laufe der Saison drei Siege auf der virtuellen Nürburgring-Nordschleife eingefahren. Auch das BMW Junior Team mit Dan Harper (GBR), Max Hesse (GER) und Neil Verhagen (USA) kam regelmäßig im BMW Z4 GT3 zum Einsatz. Im Laufe der Saison stand zusätzlich zum BMW Z4 GT3 auch der virtuelle BMW M4 GT4 in der Klasse SP10 zur Auswahl.
 
Bruno Spengler (Team BMW Bank): „Das Finale war noch einmal richtig hart, denn unsere Konkurrenz war wirklich stark. Zum Glück haben meine schnellen Teamkollegen Kay und Nils einen guten Vorsprung herausgefahren, sodass ich den Titel ins Ziel bringen konnte. Das war mein Ziel, nachdem ich aufgrund meiner Renneinsätze in der IMSA-Serie einige DNLS-Rennen ausgesetzt habe. Ich freue mich sehr, dass sich die harte Arbeit des gesamten Teams gelohnt hat. Das ist ein cooler Titel.“

DNLS, Nordschleife, BMW Z4 GT3, Team BMW Bank
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Kay Kaschube (Team BMW Bank): „Das war insgesamt eine großartige Saison, die richtig viel Spaß gemacht hat. Wenn ich daran zurückdenke, dass wir Sim-Racer zu Beginn der Pandemie plötzlich so viele Profi-Rennfahrer um uns herum hatten und mit ihnen auf der gleichen Strecke Rennen gefahren sind – das war fantastisch. Nun gemeinsam mit Bruno und Nils diesen Titel nach Hause gebracht zu haben, ist super.“
 
Nils Koch (Team BMW Bank): „Mehr als der Titel geht nicht – eine tolle Saison. Ich denke, wir haben über die gesamte Saison hinweg bewiesen, dass wir mit unserer Pace ganz vorne dabei sind. Wir haben die meisten Rennsiege geholt und über einen langen Zeitraum seit dem Saisonstart im März konstant unsere Leistungen gebracht. Es hat viel Spaß gemacht, und der Titelgewinn ist natürlich die Krönung. Vielen Dank an meine Teamkollegen, das gesamte Team im Hintergrund und die BMW Bank für die tolle Unterstützung.“

BMW Motorsport / DW