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Keithley und Löhner gewinnen bei der dritten Runde der eSports-Meisterschaft in Zandvoort
© ADAC Motorsport | Zoom

ADAC GT Masters eSports Championship: Moritz Löhner baut in Zandvoort eSports-Gesamtführung aus

Moritz Löhner (Dörr Esports) hat auch nach den Rennen der ADAC GT Masters eSport Championship powered by EnBW mobility+ auf dem virtuellen Kurs des CM.com Circuit Zandvoort in der Meisterschaft die Nase vorn. Der amtierende Meister fuhr nach Rang zehn im Sprintrennen im Hauptrennen seinen zweiten Saisonsieg ein. Jack Keithley (Williams Esports) gewann das erste Rennen des Abends. Die Rennen in Zandvoort waren die dritte Station in der ADAC GT Masters eSports Championship powered by EnbW mobility+ und wurden am Dienstagabend im Vorfeld der Rennen der Deutschen GT-Meisterschaft am Wochenende in Zandvoort ausgetragen.

Jack Keithley profitierte im ersten von zwei Rennen von einem Fehler des Pole-Sitters Tim Jarschel (MRS Esports) direkt nach dem Start. Jarschel war in der ersten Kurve – der berühmten Tarzanbocht - zu weit nach außen gekommen und öffnete damit die Tür für Keithley, der die Führung übernahm. Für Jarschel kam es noch schlimmer: nach einer Berührung mit einem Konkurrenten landete er in der Streckenbegrenzung, fiel weit zurück und beendete später das Rennen auf Platz 17. Keithley hingegen setzte sich schnell von seinen Verfolgern ab und sicherte sich souverän den Sieg. Kevin Siggy (Team Redline) kam auf Rang zwei ins Ziel vor Alexander Dornieden (MRS Esports).
 
Für Keithley ist es sein erster Saisonsieg. „Ich bin superglücklich“, freut sich der Williams Esports-Pilot. „Um ehrlich zu sein, versuche ich nicht zu viel an die Meisterschaft zu denken, sondern von Rennen zu Rennen.“
 
Tabellenführer Löhner erlebte einen aufregender Start in den Rennabend. Der Dörr Esports-Pilot startete nur von Platz zehn in den ersten Lauf. Zwar konnte er sich auf den siebten Rang nach vorne fahren, aber durch einen Zwischenfall fiel er auf Platz zwölf zurück. Das neue Ziel hieß nun Rang zehn und damit die Pole-Position für das Hauptrennen. Nach rundenlangen Zweikämpfen mit seinem Teamkollegen Florian Hasse und dem Polen Jakub Brzezinski schaffte er es tatsächlich als Zehnter die Ziellinie zu überqueren. Nach dem Rennen erhielt der neuntplatzierte Spanier Nestor Garcia eine 10-Sekunden-Strafe. Damit startete Löhner von Platz zwei aus ins Hauptrennen, Brzezinski erbte die Pole-Position.

Der amtierende Meister fuhr nach Rang zehn im Sprintrennen im Hauptrennen seinen zweiten Saisonsieg ein
Der amtierende Meister fuhr nach Rang zehn im Sprintrennen im Hauptrennen seinen zweiten Saisonsieg ein
© ADAC Motorsport
 
 

Strategischer Zweikampf im Hauptrennen

 
Zwar konnte Brzezinski am Start zunächst seine Führung behaupten, doch in Kurve drei zog Löhner an dem Polen vorbei. Die beiden SimRacer konnten sich in den folgenden Runden vom Rest des Feldes absetzen. Als sich das Boxenstoppfenster öffnete, entschieden sie sich für unterschiedliche Strategien: Während Löhner frühzeitig zum Reifenwechsel reinkam, bog Brzezinski erst spät in die Boxengasse ab. So fuhren die beiden Kontrahenten einen Großteil des Rennens nicht direkt gegeneinander. Doch der Pole kehrte erst hinter Löhner wieder auf die Strecke zurück. Zwar setzte Brzezinski den führenden Löhner stark unter Druck, doch der behielt die Nerven und sicherte sich Saisonsieg Nummer zwei. „Ich habe mich sicher gefühlt und wusste, dass ich mich gut verteidigen kann“, berichtet der Meisterschaftsführende nach dem Rennen. „Dieses Jahr ist es noch enger geworden und man muss mehr Zeit ins Training investieren.“
 
In der Meisterschaft führt Löhner nun mit 181 Punkten vor Brzezinski (157 Punkte) und Kevin Siggy (137). Jack Keithley folgt mit 131 Punkten auf Rang vier. Den Faber Exposize Fastest Lap Award sicherte sich in Zandvoort Tim Jarschel mit einer Zeit vom 1:35.857 Min. Der MRS Esports-Pilot ist zudem der dritte SimRacer, der im Pirelli Pole-Position Award punktete.

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Emre Cihan (Team Fordzilla) sicherte sich in Zandvoort den Hattrick und holte seinen dritten Rennsieg in Folge. Der türkische SimRacer hielt Adam Pinczes (Arnage Competition) und Alessandro Ottaviani (Virtualdrivers By TX3) hinter sich. Neben diesen drei Piloten qualifizierten sich auch Julian Kunze (EURONICS Gaming) und Axel Vermeylen (Virtualdrivers by TX3) für das nächste Rennen am Nürburgring.

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