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Vettel am zweiten Tag der Testfahrten in Bahrain
© AFP/SID/MAZEN MAHDI | Zoom

Vettel steht, Schumacher sammelt Kilometer - Mercedes kommt ins Rollen

Sebastian Vettel tauscht das Cockpit gegen den Mittagstisch, Lewis Hamilton setzt seinen Mercedes mit Anlauf in den Kies.

Formel-1-Testfahrten Bahrain

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Köln (SID) - Sebastian Vettel tauschte das Cockpit gegen den Mittagstisch, Lewis Hamilton setzte seinen Mercedes mit Anlauf in den Kies - Mick Schumacher durfte dagegen endlich die nötigen Kilometer sammeln. Auch am zweiten Tag der Testfahrten in Bahrain lief es für die größten Namen der Formel 1 eher schleppend, im Vordergrund standen einige prominente Underdogs.

So gehörte Schumacher im Haas-Boliden mit 88 Runden zu den fleißigsten Piloten und konnte einiges von dem nachholen, was er am Freitag aufgrund von Hydraulik-Problemen verpasst hatte. Überhaupt lief es für den US-Rennstall rund: Gemeinsam mit Teamkollege Nikita Masepin kam Schumacher auf 164 Runden, kein Rennstall verbrachte am Samstag annähernd so viel Zeit auf der Strecke.

Mit ihren Zeiten reihten sich die beiden Rookies im hinteren Feld ein, Bester der noch nicht sonderlich aussagekräftigen Tabelle war Valtteri Bottas. Der Vizeweltmeister (57 Runden) verschaffte Mercedes die erste recht erfolgreiche Session. Am Vormittag hatte Rekordweltmeister Lewis Hamilton (58 Runden) noch ausdauernd nach dem nötigen Grip gesucht und mit einem Ausflug ins Kiesbett für eine Testunterbrechung gesorgt.

Für Vettel indes war der Samstag ein verlorener Tag. Schon früh musste er seinen Aston Martin mit Getriebeproblemen abstellen, gerade mal sechs Runden hatte er bis dahin absolviert. Während die anderen Piloten ihre Runden abspulten, aß Vettel zu Mittag - und kehrte erst kurz vor der eigentlichen Pause auf die Strecke zurück.

Nur zehn Runden absolvierte er damit am zweiten von drei Testtagen, eine schnelle war nicht dabei. Und die Zuverlässigkeit bei Aston Martin dürfte Sorgen bereiten: Schon am Freitag kosteten Elektronikprobleme zweimal Zeit. Am Samstagnachmittag lief es für Vettels Teamkollegen allerdings deutlich besser: Lance Stroll drehte 71 Runden und lag als Tagesdritter nur minimal hinter Bottas.

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