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Das Wetter am Nürburgring beschäftigt Sebastian Vettel
© SID | Zoom

Vettel über Eifel-Wetter: "Nicht umsonst deutsches Sibirien genannt"

Der Gedanke an das Eifel-Wetter im Oktober lässt Sebastian Vettel vor der Rückkehr an den Nürburgring weiterhin nicht los. "Es wird nicht umsonst das deutsche Sibirien genannt", sagte der Ferrari-Pilot am Donnerstag vor dem Großen Preis in Silverstone grinsend: "Wenn wir Glück haben, gibt es vielleicht fast 20 Grad, aber mit ein bisschen Pech sind wir nahe Null. Es ist eine tolle Strecke, mit den modernen Autos wird es Spaß machen. Aber das Wetter wird sicher eine Rolle spielen."

Zuletzt war die Formel 1 im Jahr 2013 auf dem Nürburgring zu Gast, damals gewann Vettel im Red Bull. Eine Rückkehr wirkte in den vergangenen Jahren stets höchst unwahrscheinlich, im Zuge der Coronakrise rutschte die Strecke nun aber als Ersatz-Standort in den Not-Kalender: Am 11. Oktober wird in der Eifel gefahren.
 
Die Gegend wurde Anfang des 20. Jahrhunderts "Preußisch-Sibirien" genannt, allerdings nicht aufgrund des Wetters: Sie zählte zu den strukturschwächsten deutschen Regionen. Der Bau des Nürburgrings ab 1925 wurde dann zur großangelegten Arbeitsbeschaffungsmaßnahme.

Sport-Informations-Dienst