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Christian Horner attackiert Lewis Hamilton
© SID | Zoom

Red-Bull-Teamchef Horner: Hamilton sollte seinen Fahrstil überdenken

Nächste Attacke von Red Bull gegen Mercedes: Teamchef Christian Horner hat nach dem Formel-1-Saisonauftakt in Österreich den britischen Weltmeister Lewis Hamilton aufgefordert, seinen Fahrstil zu überdenken. Eine Kollision zwischen Mercedes-Star Hamilton und Red-Bull-Pilot Alex Albon hatte dem Champion eine Strafe eingebracht und den Thailänder das erste Podium seiner Königsklassen-Karriere gekostet.

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"Man sollte eher Lewis die Frage stellen, was er anders machen kann", sagte Horner am Sonntag: "Letztlich war es nur eine Fehleinschätzung von Lewis, und es wäre gut, wenn er sich dafür entschuldigen würde."
 
Der in England aufgewachsene Albon beschimpfte Hamilton nach dem Crash, der ihn von Rang drei ins Aus beförderte, noch aus dem Cockpit heraus als "schlechten Verlierer".
 
Es ist nicht das erste Mal, dass dieses Duell negative Folgen für beide hatte. Beim vorletzten WM-Lauf 2019 in Brasilien kam es ebenfalls zur Kollision in der Schlussphase des Rennens, auch damals büßte Albon alle Chancen auf das Podest ein, und auch damals wurde Hamilton von den Stewards die Schuld gegeben.
 
"Es ist sehr unglücklich, was da mit Alex passiert ist. Für mich war es ein Rennunfall. Aber ich nehme jede Strafe an", sagte Hamilton, der von Rang zwei auf vier zurückfiel.
 
Es war nicht das erste Scharmützel in Spielberg zwischen Red Bull und Mercedes. Am Freitag nach dem Training legte der österreichische Rennstall letztlich erfolglos Protest gegen das von Mercedes eingesetzte innovative Lenksystem DAS ein. Weniger als eine Stunde vor dem Rennstart am Sonntag erwirkte Red Bull eine Rückversetzung Hamiltons in der Startaufstellung von Rang zwei auf fünf - Albon und auch Red-Bull-Star Max Verstappen rückten dadurch jeweils um eine Position nach vorne.

Sport-Informations-Dienst

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