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Bottas muss drei Plätze in der Startaufstellung zurück
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Nach Bottas-Dreher: "Armageddon-Szenarien" in der Formel 1

Der Mercedes von Valtteri Bottas drehte sich rasant in der Boxengasse, die Konkurrenz schäumte, die Regelhüter bestraften den Finnen.

Formel 1 in der Steiermark / Österreich (25.- 27.6.)

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Spielberg bei Knittelfeld (SID) - Der Mercedes von Valtteri Bottas drehte sich rasant in der Boxengasse, die Konkurrenz schäumte, die Regelhüter bestraften den Finnen - bei den Silberpfeilen dagegen ärgerte man sich über die wohlkalkulierte Empörung der Gegner. "Es ist sehr unterhaltsam", sagte Motorsportchef Toto Wolff in Spielberg, "wie schnell einige Sportdirektoren mit Armageddon-Szenarien um die Ecke kommen. Es ist gut, dass der Funk offen ist, dann haben wir alle was zu lachen."

Auch Bottas sah in den Beschwerden der Konkurrenz vor allem taktisches Kalkül, um Mercedes zu schwächen. "So läuft es eben, in diesem Sport versucht jeder, dich abzuzocken", sagte der Finne: "Aus meiner Sicht ist das ziemlich hart. Ich hätte nie erwartet, dass es eine Strafe gibt. Aber wenn andere Teams eine Chance sehen, dann beschweren sie sich."

Ereignet hatte sich der Vorfall schon im Freitags-Training, er hat nun aber Auswirkungen auf den Grand Prix in Österreich am Sonntag (15.00 Uhr/Sky): Bottas wurde um drei Startplätze strafversetzt, er geht damit nur von Rang fünf ins Rennen. Weltmeister Lewis Hamilton im anderen Mercedes rückte dadurch auf Rang zwei vor und steht direkt hinter WM-Rivale Max Verstappen im Red Bull.

Durch Bottas' Rückversetzung allerdings könnte Mercedes um eine taktische Option gebracht worden sein, er steht beim Start jetzt noch hinter Sergio Perez im zweiten Red Bull. Und die Strategie könnte entscheidend werden, denn Hamilton sieht ein schwieriges Rennen auf Mercedes zukommen. 

"Im Rennmodus war Red Bull im Training eine Viertelsekunde schneller als wir", sagte der Engländer: "Ich glaube nicht, dass wir die pure Geschwindigkeit haben, um sie auf der Strecke zu überholen."

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