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Affäre um Racing Point wird Fall für Berufungsgericht
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Kopier-Affäre geht vor Berufungsgericht: Ferrari und Renault bestätigen Einspruch

Die Kopier-Affäre um den Formel-1-Rennstall Racing Point wird ein Fall für das Berufungsgericht des Motorsport-Weltverbandes FIA. Die Werksteams Ferrari und Renault bestätigten fristgerecht ihren Einspruch gegen das ursprüngliche Urteil, welches ihnen zu lasch erschien.

Formel 1 GP Silverstone II

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McLaren dagegen beteiligt sich nun doch nicht an der Berufung, Williams und Racing Point selbst ließen kurz vor Ablauf der Frist am Mittwochmorgen ihre Position noch offen.
 
Der Königsklasse dürfte damit nun ein langwieriger Prozess bevorstehen. Racing Point wird vorgeworfen, die vorderen und hinteren Bremsbelüftungen seines diesjährigen Rennwagens nicht selbst entworfen, sondern das Design von Mercedes unerlaubt kopiert zu haben.
 
Dies bestätigte die FIA grundsätzlich in ihrem Urteil und verhängte eine Geldstrafe über 400.000 Euro sowie den Abzug von 15 WM-Punkten in der Konstrukteurswertung. Sein Auto darf das Team allerdings weiter in unveränderter Form nutzen, dies ist der Hauptkritikpunkt der Konkurrenz. Racing Point dagegen sieht sich zu unrecht bestraft.
 
Der RP20 sieht dem Weltmeister-Silberpfeil von 2019 auffallend ähnlich, der Bolide hatte wegen seiner Lackierung schnell seinen Spitznamen weg: Pinker Mercedes. Das britische Team übernimmt regelkonform die Motoren sowie mehrere Teile, einschließlich der Aufhängung, von Mercedes. Kopieren ist in der Formel 1 nur anhand von Fotos erlaubt.

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