Hamilton wütend über Gehaltsspekulationen
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Hamilton wütend über Gehaltsspekulationen

Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton ist wütend auf die anhaltenden Spekulationen über seine angeblich horrenden Gehaltsforderungen. "Die Medien schreiben ständig über meinen Vertrag und stellen Forderungen, dabei habe ich noch nicht einmal mit Toto (Mercedes-Motorsportchef Wolff; d.Red.) darüber gesprochen", schrieb der 35-jährige Brite am Samstag bei Instagram und forderte: "Hören Sie bitte auf, sich Mist auszudenken."

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Die in London ansässige Daily Mail hatte zu Wochenbeginn unter Berufung auf Quellen aus Hamiltons Umfeld behauptet, der sechsmalige Weltmeister strebe inmitten der Coronakrise eine Erhöhung seines jährlichen Salärs auf 50 Millionen Dollar (rund 44 Millionen Euro) an. In anderen Berichten hieß es, Mercedes wolle mit Hamilton nur zu verringerten Bezügen verlängern.
 
Haas-Pilot Romain Grosjean hatte es zuvor als "inakzeptabel" bezeichnet, dass Hamilton mehr als 40 Millionen Dollar verdiene und bei Gesprächen um eine Verlängerung seines auslaufenden Vertrags auf mehr Geld poche.
 
Der Franzose Grosjean, der einer der Vizepräsidenten der Fahrer-Gewerkschaft GPDA ist, wies am Rande des Großen Preises von Österreich (Sonntag, 15.10 Uhr/RTL und Sky) darauf hin, dass eine Begrenzung der Gehälter am oberen Ende des Fahrermarktes die Karrieren jüngerer Fahrer beeinflussen könnte.
 
Wolff beteuerte in Spielberg erneut, mit Hamilton und auch dem Finnen Valtteri Bottas verlängern zu wollen. "Wir befinden uns bei beiden in einer Vertrauensposition, was in der Formel 1 nicht viel bedeutet, aber in unserem Team schon, und ich denke, dass wir bald die nächsten Schritte unternehmen werden", sagte Wolff, der sich "nicht auf ein bestimmtes Timing festlegen" wollte: "Wir alle wollen es tun, und wenn die Zeit reif ist, werden wir es ankündigen."
 
Die Formel 1 führt zwar zur kommenden Saison eine Budgetobergrenze von umgerechnet rund 130 Millionen Euro ein, darin sind allerdings nicht die Gehälter der Fahrer enthalten.

Sport-Informations-Dienst

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