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Mercedes-Benz Power Units legten heute insgesamt 2.300 km zurück
© Daimler | Zoom

Formel 1 Tag 1 Barcelona: Mercedes-AMG Petronas Motorsport kehrt bei Testfahrten auf die Strecke in Barcelona zurück

(Speed-Magazin.de) Am ersten der beiden Tage des offiziellen in-season Tests der Formel 1 in Barcelona fuhr Mercedes Pilot Valtteri Bottas mit dem weichsten Reifen von Pirelli die schnellste Rundenzeit. Dabei war er rund eine Zehntelsekunde langsamer als bei seiner Pole Position-Runde beim Qualifying zum Großen Preis von Spanien am vergangenen Samstag. Gleichwohl lag Bottas mehr als eine Sekunde vor dem zweitschnellsten Auto, der Ferrari von Charles Leclerc.

Es ist allerdings stets ein Fehler, zu viel in die Testzeiten hinein zu interpretieren: Jedes Team folgt seinem eigenen individuellen Programm, und das mit unterschiedlichen Spezifikationen des Autos, unterschiedlichen Kraftstoffmengen sowie unterschiedlichen Reifen.
Eine Ausnahme bildeten das jeweils zweite Auto von Ferrari und Racing Point, die das Pirelli Testprogramm für die Reifen 2020 absolvieren.


© Pirelli
Diese Fahrzeuge fuhren mit einer Basisspezifikation, wobei das Setup während des Tages nicht verändert wurde, um eine Referenzgröße für die Prototypen-Reifen 2020 liefern zu können, die erprobt wurden. Beide Autos (gefahren von Sebastian Vettel und Sergio Perez) absolvierten jeweils mehr als 100 Runden, wobei zahlreiche Daten erhoben werden konnten.

Die meisten Runden absolvierte heute Nicholas Latifi, der aktuell die Formel 2 Meisterschaft anführt. Er legte für Williams eine Strecke zurück, weiter als die Distanz von zwei Grand Prix Rennen auf dem spanischen Circuit. Die meisten Teams konnten ihre  Tagespensum absolviere. Die Ausnahme war Alfa Romeo. Rookie Callum Ilott hatte nach nur 41 Runden einen schweren Unfall, der eine rote Flagge zufolge hatte.

Auf dem Circuit de Catalunya blieb das Wetter den ganzen Tag trocken und warm, die Streckentemperaturen lagen meist über 40 Grad Celsius.

Pirelli