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Mark Webber mit seinem zweiten Sieg in Silverstone
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Formel 1 Silverstone 2012: Mark Webber, Red Bull Racing und Renault gewinnen den GP Grossbritannien

(Speed Magazin) Mit seinem zweiten Sieg in Silverstone hat Mark Webber seinem Team Red Bull Racing und Motorenpartner Renault den 30. Grand Prix-Erfolg der immens erfolgreichen Zusammenarbeit in der Formel 1 geschenkt. Der 35-jährige Australier konnte in der Schlussphase des Rennens durch ein brillantes Manöver den bis dahin führenden Fernando Alonso überholen. Sebastian Vettel im zweiten Red Bull-Renault rundete das Ergebnis mit Platz drei ab. Für den französischen Automobilhersteller war es der bereits 146. Formel 1-Sieg in der Unternehmensgeschichte.

Webber konnte in der Schlussphase den führenden Alonso überholen
Webber konnte in der Schlussphase den führenden Alonso überholen
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Die beiden Lotus F1-Piloten Kimi Räikkönen und Romain Grosjean überquerten die Ziellinie am Steuer ihrer ebenfalls von V8-Motoren von Renault angetriebenen Boliden auf den Plätzen fünf und sechs. Sowohl der 32 Jahre alte Exweltmeister aus Finnland als auch der sechs Jahre jüngere Franzose – der aufgrund einer Kollision in der Startphase einen vorgezo¬genen Boxenstopp einlegen musste und mit einer bemerkenswerten Auf¬holjagd zurückschlug – gehörten zu den schnellsten Fahrern im Feld. Kurz vor Saisonhalbzeit rückte Lotus F1 dank dieses Ergebnisses in der Konstrukteurswertung an McLaren vorbei auf die dritte Position vor.

Als fünfter Partner von Renault erreichte Williams F1-Pilot Bruno Senna auf Platz neun die Punkteränge. Damit hat in Silverstone jeder zweite Renn¬wagen in den Top Ten auf den RS27-Motor aus Viry-Châtillon vertraut. Sennas venezuelanischer Teamkollege Pastor Maldonado – der Über¬raschungssieger des Großen Preises von Spanien – wurde durch eine unglückliche Kollision in der Anfangsphase zurückgeworfen. Er beendete den Grand Prix von Großbritannien auf der 16. Position.

Für Caterham F1 erreichte Heikki Kovalainen das Ziel als 17., während Vitaly Petrov seinen Caterham-Renault aufgrund eines technischen Defekts bereits auf dem Weg in die Startaufstellung abstellen musste.

In der Konstrukteurswertung konnte Red Bull Racing seine Führung vor Ferrari um zehn weitere Punkte auf nunmehr 64 Zähler

Sebastian Vettel rundete das Ergebnis mit Platz drei ab
Sebastian Vettel rundete das Ergebnis mit Platz drei ab
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ausbauen. Lotus F1 verbesserte sich wie skizziert auf Rang drei, das Team Williams F1 belegt nun den siebten und Caterham den zehnten Platz. In der Fahrertabelle führt weiterhin Fernando Alonso (129 Punkte) vor Mark Webber (116) und Sebastian Vettel (100).

Rémi Taffin, Leiter des Grand Prix-Einsatzeams von Renault Sport F1:
„Eine zweifache Podiumsplatzierung ist für unser Partnerteam Red Bull Racing und auch für Renault ein fantastisches Ergebnis. Wir freuen uns sehr über dieses Resultat und sind gleichzeit sehr erleichtert, dass wir die tech¬nischen Probleme von Valencia vor dem Formel 1-Rennen hier in Silver¬stone ausmerzen konnten. Dennoch haben wir in puncto Zuverlässigkeit erneut kein perfektes Wochenende erlebt. Dieses Mal trat am Auto von Vitaly Petrov leider ein Fehler auf, den wir sehr bedauern. Dies ist um so ärgerlicher ist, da die Fortentwicklungen, die Caterham für den Grand Prix von Großbritannien erstmals eingesetzt hat, offensichtlich sehr gut funktionierten und ein viel versprechendes Rennen erwarten ließen.

Wir werden diesem Zwischenfall mit größter Aufmerksamkeit auf den Grund gehen und die Maschine in unserem Motoren-Workshop in

In der Konstrukteurswertung ist Red Bull Racing vor Ferrari
In der Konstrukteurswertung ist Red Bull Racing vor Ferrari
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Viry genau analysieren. Im Moment sieht es so aus, als hätte es zuerst im Bereich des Zylinderkopfes eine Unregelmäßigkeit gegeben. Eine Ursache hierfür konnten wir noch nicht finden. Unsere Aufgabe ist es nun, das Problem zu erkennen und zu lösen.

Mit den Positionen fünf und sechs für das Team Lotus F1 sowie dem neunten Platz für Williams F1 haben Partner von Renault heute 50 Prozent der Punkteränge erobert – der Beweis, dass die Integration unseres RS27-Achtzylinders in die verschiedenen Chassis prinzipiell sehr gut gelungen ist. Dennoch wartet auch weiterhin viel Arbeit auf uns, damit wir in Zukunft wieder mit der von uns gewohnten hohen Zuverlässigkeit aufwarten können und allen unseren Fahrern die Mittel in die Hand geben, um ihr Potenzial im Rennen optimal aufzeigen zu können.“

Renault / J Patric

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