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Red Bull möchte mit Honda weitermachen
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Formel 1: Red Bull will Motoren-Situation ab 2022 schnell klären

Seit Honda im vergangenen Monat seinen Rückzug als Motorenlieferant nach der Saison 2021 bekannt gegeben hatte, steckt Red Bull und dessen Schwesterteam in einem Dilemma. Red Bull möchte am liebsten die Honda-Technik übernehmen und in Eigenregie einsetzen, setzt dabei aber voraus, das die Motorenentwicklung bei allen Herstellern bis 2022 eingefroren wird.

Formel 1 Türkei GP in Istanbul 2020

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Mercedes würde diesen Schritt akzeptieren, Ferrari und Renault haben dagegen noch nicht zugestimmt. Dies wäre für Red Bull und Alpha Tauri die angenehmste Option, da weder Mercedes und Ferrari sich nicht in der Lage sehen die beiden Teams mit Antriebseinheiten zu versorgen. Im Red Bull Lager favorisiert man deshalb die Option, die Honda Motoren zu übernehmen und danach ein Triebwerk in Eigenregie zu entwickeln. Sollte dies alles nicht zustande kommen, müsste Renault als Motorenpartner einspringen. Laut Reglement wären die Franzosen dazu verpflichtet, da sie die wenigsten Motoreneinheiten im Formel 1 Feld bereitstellen. Eine neue Zusammenarbeit mit Renault dürfte sich nach den negativen Äußerungen von Seiten Red Bull's zum Ende der ersten Ehe schwierig darstellen.

Horst Bernhardt / DW

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