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Schumacher macht Sitzprobe im neuen Haas Bolide
© Haas F1 | Zoom

Formel 1: Mick Schumacher macht Sitzprobe im Haas-F1 Renner

Mick Schumacher absolvierte im F1-Werk des US-Rennstalls Haas in Banbury seine Sitzprobe im VF-12 und traf sich mit dem Team, für das er am 28. März sein GP-Debüt bestreiten wird. Der Rookie traf sich auch mit seinen Ingenieuren. Nachdem Mick Schumacher die vorgeschriebenen zehn Quarantäne-Tage in England absolvierte und ein negatives Corona-Ergebnis vorweisen konnte, durfte der 21-jährige Deutsche sein neues Team endlich besuchen. Im Video die Sitzprobe von Mick Schumacher...

Neuer Haas F1 Renner 2021

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Inzwischen schägt die neue "Russland"-Lackierung von Mick Schumachers erstem Formel-1-Boliden hohe Wellen. Die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) teilte dem britischen Fachmagazin Autosport mit, man sei sich "dieser Angelegenheit bewusst und untersucht sie mit den zuständigen Behörden."

WADA untersucht Haas-Lackierung im Russland-Look
WADA untersucht Haas-Lackierung im Russland-Look
© Haas F1
 
 
Der US-amerikanische Haas-Rennstall hatte am Donnerstag die Lackierung seiner Boliden vorgestellt und damit für Aufsehen gesorgt. Der VF-21 ist komplett in Weiß, Rot und Blau gehalten. Auf Frontflügel und Motorabdeckung ist mit wenig Fantasie die russische Flagge zu erkennen. Diese ist im Zuge der Zwei-Jahres-Sperre durch den Internationalen Sportgerichtshof CAS wegen Dopingmanipulationen ebenso bis Dezember 2022 aus dem Weltsport verbannt wie unter anderem die russische Hymne.
 
Das Team habe "die Lackierung mit der FIA abgeklärt", teilte der Automobil-Weltverband am Donnerstag auf SID-Anfrage mit und führte aus: "Das CAS-Urteil verbietet nicht die Verwendung der Farben der russischen Flagge."

Desiree Weiss

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