Sergio Perez will für den Mexiko GP in der Startaufstellung die beste Position erreichen
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Formel 1 Mexiko: Der Kampf ist noch nicht zu Ende! Holt Perez eine gute Startaufstellung im Heim GP?

(Formel 1 Grand Prix Mexiko - Sonntag, 29.Oktober 2023)  Das letzte F1 Rennwochenende in Austin zeigt, dass die Königsklasse trotzdem dass der Formel1 Weltmeister mit Max Verstappen feststeht, immer noch spannende Rennen zeigt. Nun sind die Protagonisten schon wieder Richtung Fahrerlager in Mexiko unterwegs,um den viertletzten GP der Saison auszutragen.
Am letzten Sonntag entwickelte sich auf dem Circuit of the Americas in Austin ein spannendes Rennen, als zunächst der McLaren Pilot Lando Norris den ersten Stint anführte,um dann vom Mercedes Weltmeister Lewis Hamilton für die Spitze abgelöst zu werden, bevor dann aber Red Bull Max Verstappen die Führung übernahm. Lewis Hamilton lieferte in den letzten Runden eine perfekte Show für die Formel 1 Fans bei seiner Aufholjagd. Allerdings bekam er aufgrund eines technischen Verstoßes nicht einmal die 18 WM-Punkte für den zweiten Platz.

Formel 1 Grosser Preis von Mexico-Stadt 2023 - Der Sieg gehört Verstappen

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Re-Cap F1 USA GP -  warum wurden Mercedes und Ferrari wegen dem Unterboden bestraft?

 
Die Stewards haben nach dem Formel 1 GP USA in Austin sowohl Lewis Hamilton (P2) als auch Charles Leclerc  (P6) disqualifiziert , weil die Planke unter dem Auto zu stark abgenutzt war. Die Überprüfung solch einer komplexen Maschinerie braucht Zeit, und das bedeutete, dass viele F1 Fans die Rennstrecke bereits Stunden vor Bekanntgabe des Endergebnisses verlassen hatten. Solche Kontrollen werden über das Zufallsprinzip ausgelöst - insgesamt wurden vier Teams überprüft, Mercedes und Ferrari hatte also so gesehen nur mal etwas Pech.

Diese beiden Disqualifizierungen lösten natürlich Diskussionen aus, und möglicherweise gibt es deswegen Regeländerungen.

Formel 1 GP Mexiko - nutzt Sergio Perez seinen Heimvorteil?


Jeder Formel 1 Pilot, der in seiner Heimatstadt das Rennen fährt, hat einen Heimvorteil. Das kann gut sein, löst aber unweigerlich auch einen gewissen Druck auf die Fahrer aus, deren Fans sie ja nicht enttäuschen möchten.
 
In Mexiko ist Sergio Perez natürlich "der" Formel-1-Star, was man bereits im GP USA in Austin gesehen hat, wo viele seiner Fans vor Ort zur Unterstützung angereist waren. Allerdings verfolgt Sergio Perez in der letzten Saisonhälfte regelrecht das Pech, und seit dem vierten GP in Azerbaidschan war er nicht mehr als Sieger verzeichnet. Immerhin sammelte er in Austin mit einem P5 im Sprint und dem P4 am Sonntag wieder Punkte .
 
Nach wie vor bleibt natürlich der österreichische Rennstall Red Bull das F1 Team, das es zu schlagen gilt. Allerdings ist mit der Höhenlage in Mexiko-Stadt nicht immer klar wie die Hackordnung läuft. Genau das könnte wiederum Perez die Chance geben eventuell mal wieder einen Sieg einzufahren. 

Kann Aston Martin wieder den Platz von McLaren zurückerobern?


McLaren hat Aston Martin überholt, nachdem Aston Martin mit den Entwicklungen der anderen Teams nicht mithalten konnte.
Nach dem GP USA sagte Lando Norris  dass Aston Martin „es anscheinend geschafft hat, das Auto mit jedem Upgrade, das sie vorgenommen haben, immer langsamer zu machen“.
 
McLaren hat sich in der Gesamtwertung mit nunmehr 6 Punkten vor Aston Martin gesetzt, und kurz vor Ende der Formel 1 Saison ist der Rennstall natürlich interessiert den Rückstand auf Ferrari so weit wie möglich zu verringern. Doch im Grunde muss Aston Martin nur mal wieder ein gutes Wochenende haben, und die Konkurrenz ein schlechtes dagegen - und schon ist die ganze Rechnerei für die Katz. 

Williams Logan Sargeant gibt ein Zeichen des Fortschritts


In dieser Formel 1 Saison hatte man einige Male vom US-amerikanischen Formel 1 Novizen Logan Sargeant kurzzeitig gute Leistungen gesehen, die allerdings nicht über ein ganzes Formel 1 Rennen andauerten. 
 
Williams-Teamchef James Vowles freute sich darüber, dass Logan Sargeant mit seinem Teamkollegen Alex Albon im letzten GP in Austin mithalten konnte. Zwar hatte der aus Florida stammende F1 Rookie Probleme im Qualifying Probleme, zeigte aber im Rennen eine beeindruckende Leistung. Er überquerte die Ziellinie nur etwas mehr als sechs Sekunden hinter dem führenden Williams von Alex Albon, ein Rückstand, der durch eine Zeitstrafe wegen Verstößen gegen die Streckenbegrenzungen auf eine Sekunde reduziert wurde.
 
Die beiden Disqualifikationen nach dem GP USA von Mercedes F1 Pilot Hamilton und Ferrari F1 Pilot Leclerc brachten beide Williams in die Punkteränge und bescherten somit Sargeant sein erstes Punkte-Ergebnis überhaupt -  und das erste für einen amerikanischen Fahrer in der Formel 1 seit 30 Jahren.
 
Die Herausforderung für den Williams Rennstall besteht nun darin, diese Leistung mit einem weiteren konstanten Auftritt in Mexiko-Stadt fortzusetzen. Wenn ihm das gelingt, könnte es für Sargeant bedeuten, sich ein Cockpit für die nächste Formel 1 Saison 2024 zu sichern.

FIA Rookie Regel bringt vier weitere F1 Rookies nach Mexiko

 
Die FIA hat jedem Formel 1 Team die Aufgabe gestellt während der Saison zweimal einen Rookie im F1 Akademieprogramm einzusetzen. In Mexiko Stadt werden nun  Mercedes, Alpine, AlphaTauri und Haas einigen vielversprechenden jungen Motorsport-Talenten Zeit auf der Rennstrecke zur Verfügung stellen.
 
Der dänische F2-Fahrer Frederik Vesti wird sein FP1-Debüt für Mercedes geben und den Formel 1 Boliden von George Russell übernehmen. Alpine verpflichtet Formel-2-Rookie Kush Maini zum Akademieprogramm. Bei Alpine fuhr Jack Doohan vor einem Jahr bereits und wird dies auch jetzt wieder tun, dagegen tritt Red Bull-Junior Isack Hadjar tritt zum ersten Mal für AlphaTauri an. Ollie Bearman holt sich seinen ersten Eindruck von einem F1-Wochenende, wenn er für Haas fährt. Bearman ist Teil der Ferrari Driver Academy und könnte auch eine Reserverolle beim Haas Formel 1 Team anstreben, nachdem bekannt wurde dass Pietro Fittipaldi in der nächsten Saison im IndyCar fahren wird.

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