F1 Nachtrennen in Singapur
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Formel-1 Liveticker GP Singapur 2016: Niki Lauda zum Nachtrennen auf dem Stadtkurs

(Speed-Magazin.de LIVE / Formel-1 GP Singapur) Hallo zum Formel1 Nachtrennen auf dem Stadtkurs in Singapur! Gefahren wird unter Flutlicht über 61 Runden, die 23 Kurven hat. Bei 31 Grad Lufttemperatur. So wie wir gerade eben von Mercedes F1 Teamchef Toto Wolff im Interview gehört haben wird eine Motorenhitze von ca. 1000 Grad erreicht. Da kann man nicht mal mehr Spiegeleier drauf braten, die würden glatt verglühen.

Niki Lauda, F1 Weltmeister: "Wenn du einmal stehen bleibst auf der Bremse, dann kocht sie. Man muss zeitweise versetzt fahren, damit man ein bisschen mehr Frischluft bekommt. Dieser Kurs hier in Singapur gibt keinem Fahrer eine Verschnaufpause. Je länger man fährt, desto grösser sind auch die Konzentrationsfehler. Gegen Ende der 61 Runden kann das zum grössten Problem für die Piloten werden. Die Chancen von ganz hinten nach vorne zu kommen sind speziell hier in Singapur so gut wie nicht gegeben. Ob Sebastian Vettel heute bis auf 4 oder 5 vorfahren kann wage ich schon deshalb nicht vorherzusagen."

Sebastian Vettel startet heute von ganz hinten. Mit neuem Motor und neuem Getriebe: "Der Motor ist der gleiche, nur ein Neuer. Ich denke das macht Sinn. So können wir die nächsten Rennen entspannter angehen. Ich glaube wenn wir es hätten vermeiden können, hätten wir es vermieden. Doch wir machen nun aus der Not eine Tugend... Wegen dem Rennen heute? Nun, es kommt natürlich immer darauf an wie sich das Rennen entfaltet, ob ein Safety Car kommt oder nicht. Doch eigentlich war hier schon immer wieder mal ein SC..."

Sebastian Vettel im Exclusiv-RTL-Interview, das Florian König in der Boxengasse vor der Ferrari Garage geführt hat: "8x Singapur Grand Prix, achtmal in den Punkten, 4x gewonnen. Ich denke ich habe Glück gehabt. Es ist das anstrengendste Rennen des ganzen Jahres, darauf arbeitet man hin. Unterm Strich waren wir bisher nicht schnell genug; wir haben zwar Fortschritte gemacht und wir arbeiten fest daran. Natürlich sind grosse Erwartungen da, gerade auch intern.
Ich glaube dass wir im Team enger zusammengeschweisst sind als letztes Jahr. Es ist wichtig dass man mit offenen Karten spielt. Wenn es nicht läuft muss man darüber reden, im Team. Es hört sich vielleicht jetzt komisch an - doch das Auto ist sehr komplex, da gibt es sehr viele einzelne Abteilungen. Letzten Endes liegt es aber auch an mir, dass ich alle diese Komponenten zu einem Ganzen zusammenbringen... Dass das grosse Ziel immer näher rückt glaube ich schon. Bei mir ist nach wie vor alles in Ordnung, und es macht auch sehr viel Spass - wenn ich mal vielleicht nicht ganz so glücklich dreinschaue dann liegt das nur daran dass ich grad im Kopf was verarbeite..." (sagts und lächelt sein verschmitztes Lächeln!)

J. Cramer

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