Formel 1 Live Spanien 2013: Marussia im Rennen mit gemischten Gefühlen
(Speed-Magazin / Formel-1 2013) Wie die anderen Teams auch, hat Marussia für den Europaauftakt viele neue Teile mitgebracht und hoffte auf eine erhebliche Leistungssteigerung. Diese war zwar zu erkennen, doch fiel sie nicht groß genug aus. Mit den Rängen 18 und 19 belegten die Autos von Jules Bianchi und Max Chilton nach einem problematischem Rennen die letzten Plätze. Trotzdem sieht man im Team von John Booth nicht schwarz.„Wir verlassen den Circuit de Catalunya mit gemischten Gefühlen“, erklärt John Booth. „Auf der einen Seite haben wir klare Fortschritte in der Entwicklung, auch von Session zu Session, gemacht. Wir haben auf bessere Ergebnisse im Rennen gehofft, doch wir hatten Rückschläge bei Jules und Max zu verzeichnen, was unsere Leistung im Vergleich zu den Autos um uns herum überschattet hat.“
„Beide Fahrer haben gute Arbeit geleistet als wir den ungeplanten vierten Stopp absolviert haben und mit angefahrenen harten Reifen fuhren ist insbesondere Jules beeindruckend gefahren“, lobt der Teamchef seine Fahrer. „Hätte er den Vorteil neuer Reifen gehabt, hätte er bis zum Ende attackieren können und es hätte ein anderes Resultat werden können. Die Entwicklung ist der Lohn harter Arbeit in Banbury und wir müssen dieses Momentum nun nach Monaco mitnehmen, wo wir weitere geringfügige Updates haben werden.“
Bianchis Jagd auf Bottas bleibt erfolglos
© Lukas Gorys
„Das Rennen wieder mit beiden Autos zu beenden ist wichtig für uns“, weiß der letztjährige Ferrari-Testfahrer. „Dieses Rennen benötigte all meine Konzentration und ich musste meine gesamte Erfahrung bezüglich des Reifenmanagement einsetzen, was es zu einem erschöpfendem Rennen mit einigen Highlights machte. Auf diese werde ich mich konzentrieren und auf ein besseren Heim Grand Prix in Monaco hoffen.“
Chilton hofft die Lücke zum Mittelfeld schließen zu können
„Es war enttäuschend einen solch problematischen Start ins Rennen zu haben“, musste Max Chilton feststellen. „Dann hatten wir noch das Problem in der Box, was uns weitere Zeit gekostet hat. Meine Zeiten auf freier Strecke stimmen mich positiv und es ist schön mehr demonstrieren zu können als in den letzten Rennen. Wenn wir ein paar dieser Probleme beheben können werden wir zeigen, was wir wirklich drauf haben. Die Leistung ist da, also sollten wir die Lücke zum Mittelfeld schließen können. Das nächste Rennen ist eines meiner Lieblingsrennen und ich werde mich so gut wie möglich auf mein erstes Formel 1 Rennen dort vorbereiten.“
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Dennis Wieke
Spanien - Barcelona: News & Ergebnisse