Paul di Resta startet von P10 ins Rennen
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Formel 1 Live 2013 Grand-Prix Spanien: Punkte für Force India wieder in Reichweite

(Speed-Magazin / Formel-1 2013) Wie schon in den ersten Saisonrennen ist der Force India wieder sehr stark einzustufen. Zwar hat man mit Paul di Resta nur einen der beiden Fahrer in Q3 gebracht, doch Sutil hatte Probleme eine freie Runde zu erwischen und muss mit Rang 13 vorlieb nehmen. Für das Rennen hat man sich das Ziel gesetzt mit beiden Autos in den Punkten abzuschließen.

„Es ist schön zu sehen, dass Paul es in Q3 geschafft hat – das erste Mal für dieses Team in Barcelona – und damit sind wir in einer guten Position um Punkte zu kämpfen“, gibt Robert Fernley die Ziele an. „Adrian hielt in allen Session mit Paul mit, doch in Q2 wurde er beeinträchtigt. Ich erwarte uns morgen stark und hoffentlich können wir die Stärke der letzten vier Rennen wieder demonstrieren. Das Auto ist gut ausbalanciert, die Reifen arbeiten gut und es gibt gute Gründe um an zwei Autos in den Punkten zu glauben.“

Strecke anspruchsvoll für die Reifen

Sutil im Q2 ausgeschieden
Sutil im Q2 ausgeschieden
© msp / Andre
„Ich denke wir können mit dem zehnten Platz zufrieden sein, da wir unser Ziel in Q3 zu kommen erreicht haben“, resümiert Paul de Resta. „Ich habe nicht das Maximum aus Q3 geholt, da es in meiner Outlap schwer war den letzten Sektor zu optimieren, doch wir sind trotzdem in einer guten Position für das Rennen. Der Reifenverschleiß wird wieder eine große Rolle spielen, da diese Strecke eine der anspruchsvollsten für die Reifen ist. Hoffentlich wirkt sich das zu unserem Vorteil aus und wir können durch eine gute Strategie Zeit gewinnen. Viele hinter mir werden auf frischen Reifen starten, daher wird die erste Kurve ausschlaggebend sein.“

Sutil hadert mit dem Verkehr

„Q1 lief gut und die Runde auf den harten Reifen lieferte mir einige gute Informationen bevor ich auf die medium Reifen wechselte“, beginnt Adrian Sutil. „In Q2 verlief es etwas enttäuschend, da meine Position für die letzte Runde nicht optimal war. Vergne kam direkt vor mir aus der Box und ich hatte Nico Hülkenberg hinter mir, der drückte. Auch Mark Webber war auf einer fliegenden Runde und es war schwierig eine Lücke zu finden. Ich glaube das ist der Hauptgrund, warum ich Q3 verpasst habe, denn wir waren definitiv stark genug. Ich bin mir sicher, dass mein Auto morgen gut läuft, doch es wird schwierig sein zu überholen und die Startposition ist sehr wichtig.“

Dennis Wieke

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